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PayPal-Gebühren-Rechner

Wie viel behält PayPal, und was kommt bei dir an? Der Rechner kennt die Gebühren für Privat- und Geschäftskonten, die Zuschläge für Zahlungen aus dem Ausland und rechnet auch rückwärts: welchen Betrag der Käufer senden muss, damit dein Wunschbetrag ankommt.

Stand: So werden die Rechner geprüft

PayPal-Gebühren-Rechner

Bei dir kommen an

97,16 €

PayPal behält 2,84 €, das sind 2,84 % der Zahlung

2,49 % von 100,00 € plus 0,35 € Festgebühr ergibt 2,84 €.

Gebühr
2,84 €
Anteil
2,84 %
Gezahlt
100,00 €
Auf dieser Seite
  1. Alle Gebühren 2026
  2. Privat- oder Geschäftskonto
  3. Zahlungen aus dem Ausland
  4. Wunschbetrag und Aufschlag
  5. Gebühren senken
  6. Rückzahlung und Konflikte
  7. Häufige Fragen
  8. Quellen

PayPal-Gebühren 2026 im Überblick

PayPal berechnet dem Empfänger einer Zahlung einen Prozentsatz plus eine Festgebühr. Die Festgebühr macht kleine Beträge teuer: Auf 10 € sind 0,35 € schon 3,5 %. Welche Sätze gelten, hängt davon ab, ob du ein Privat- oder ein Geschäftskonto hast und wie der Käufer bezahlt.

Konto und ZahlungsartGebührauf 10 €auf 100 €
Privatkonto: Verkauf2,49 % + 0,35 €0,60 €2,84 €
Geschäftskonto: PayPal Checkout2,99 % + 0,39 €0,69 €3,38 €
Geschäftskonto: Waren und Dienstleistungen2,49 % + 0,35 €0,60 €2,84 €
Geschäftskonto: Mikrozahlungen4,99 % + 0,09 €0,59 €5,08 €
Geschäftskonto: QR-Code0,9 %0,09 €0,90 €
Privatkonto: QR-Code1 % + 0,05 €, ab 10,01 € 0,5 % + 0,10 €0,15 €0,60 €
Spende2,49 % + 0,35 €0,60 €2,84 €
Gemeinnützige Organisation1,5 % + 0,35 €0,50 €1,85 €
Freunde und Familiekostenlos0,00 €0,00 €

Zahlungen in Euro aus dem EWR, ohne Umrechnung. Nach den Gebührenseiten von PayPal für Privat- und Geschäftskunden, abgerufen am 29.09.2026. Mikrozahlungen und die Sätze für gemeinnützige Organisationen gibt es nur auf Antrag.

Rechenbeispiel Privatverkauf für 50 €
Zahlung des Käufers
50,00 €
2,49 % von 50,00 €
−1,25 €
Festgebühr
−0,35 €
Bei dir kommen an
48,40 €

Die Gebühr von 1,60 € sind 3,2 % des Verkaufspreises.

Privatkonto oder Geschäftskonto: was der Unterschied kostet

Mit einem Privatkonto kostet dich ein Verkauf 2,49 % + 0,35 €, egal ob der Käufer über „Waren und Dienstleistungen" zahlt, ohne eigenes PayPal-Konto oder per Rechnungskauf. Beim Geschäftskonto unterscheidet PayPal: Zahlungen über PayPal Checkout im Onlineshop, ohne PayPal-Konto oder per Rechnungskauf kosten 2,99 % + 0,39 €, Zahlungen über „Geld für Waren und Dienstleistungen senden" 2,49 % + 0,35 €. Ein Onlineshop mit Geschäftskonto zahlt also mehr als ein Privatverkäufer.

Frei wählen kannst du das Konto nicht. Wer PayPal in erster Linie zum Verkaufen nutzt, muss laut den Nutzungsbedingungen ein Geschäftskonto eröffnen. Für den gelegentlichen Verkauf auf dem Flohmarkt oder über Kleinanzeigen reicht das Privatkonto. Ein Geschäftskonto kann keine persönlichen Zahlungen über „Freunde und Familie" empfangen.

Zahlungen aus dem Ausland und in fremder Währung

Zahlungen in Euro aus dem Europäischen Wirtschaftsraum behandelt PayPal wie Inlandszahlungen. Aus anderen Ländern steigt der Prozentsatz, und zwar je nach Konto unterschiedlich: Für Privatkonten und „Waren und Dienstleistungen" gibt es vier Stufen, für die übrigen geschäftlichen Zahlungen drei.

Konto des KäufersZuschlag PrivatkontoGebühr auf 200 €Zuschlag CheckoutGebühr auf 200 €
EWR+0 %5,33 €+0 %6,37 €
Großbritannien+1,29 %7,91 €+1,29 %8,95 €
USA, Kanada+1,99 %9,31 €+1,99 %10,35 €
andere Länder+2,99 %11,31 €+1,99 %10,35 €

Privatkonto: 2,49 % + 0,35 € plus Zuschlag. Checkout: Geschäftskonto mit 2,99 % + 0,39 € plus Zuschlag. Ohne Währungsumrechnung.

Rechenbeispiel 200 € von einem Käufer aus den USA, Privatkonto
Zahlung aus den USA
200,00 €
2,49 % plus 1,99 % Zuschlag = 4,48 %
−8,96 €
Festgebühr
−0,35 €
Bei dir kommen an
190,69 €

Zahlt der Käufer in Dollar und du lässt das Geld in Euro umrechnen, verlangt PayPal bei Geschäftskonten 3 % über dem Basiswechselkurs. Mit einem Geschäftskonto kosten die 200 € aus den USA dann 16,35 €, und bei dir kommen 183,65 € an. Der Rechner zieht die Umrechnung wie eine Gebühr vom Betrag ab. Für Privatkonten nennt die Gebührenseite keinen eigenen Satz, deshalb rechnet der Rechner dort ohne.

Wunschbetrag: was der Käufer zahlen muss

Willst du nach der Gebühr genau 100 € behalten, muss beim Privatkonto 102,91 € ankommen, die Gebühr beträgt dann 2,91 €. Mit dem Geschäftskonto über Checkout sind es 103,48 €. Die Formel dahinter: Wunschbetrag plus Festgebühr, geteilt durch 1 minus Prozentsatz. Der Rechner rundet auf den Cent so, dass sicher mindestens dein Wunschbetrag ankommt.

Den Aufpreis nur von Kunden zu verlangen, die mit PayPal zahlen, ist trotzdem keine gute Idee. Das Gesetz erlaubt es zwar: Das Verbot von Extragebühren für Überweisung, Lastschrift und Kartenzahlung in § 270a BGB gilt für PayPal nicht, entschied der Bundesgerichtshof (Urteil vom 25. März 2021, I ZR 203/19). Bei Verbrauchern muss es aber eine gängige kostenlose Zahlungsart geben, und der Aufschlag darf deine Kosten nicht übersteigen (§ 312a Abs. 4 BGB).

PayPal selbst verbietet Aufschläge

Nach den Nutzungsbedingungen dürfen Händler ihren Kunden für die Nutzung von PayPal keine Aufschläge, Servicegebühren oder höheren Versandkosten berechnen. Wer es trotzdem tut, verstößt gegen seinen Vertrag mit PayPal. Nutze den Wunschbetrag deshalb, um deine Preise zu kalkulieren, für alle Zahlarten gleich.

PayPal-Gebühren senken: Mikrozahlungen, QR-Code, Freunde und Familie

Bei vielen kleinen Beträgen lohnen sich Mikrozahlungskonditionen: 4,99 % + 0,09 € statt 2,99 % + 0,39 €. Auf 5 € sind das 0,34 € statt 0,54 €. Günstiger sind sie bis 15,00 € im Vergleich zu Checkout und bis 10,40 € im Vergleich zu „Waren und Dienstleistungen", darüber werden sie teurer. PayPal schaltet sie auf Antrag frei, dann gelten sie für alle geschäftlichen Zahlungen. Sinnvoll ist das also nur, wenn fast alle deine Zahlungen klein sind.

Im Laden oder am Marktstand sind QR-Codes am günstigsten: Geschäftskonten zahlen 0,9 % ohne Festgebühr. Mit einem Privatkonto kostet eine QR-Zahlung bis 10 € 1 % plus 0,05 €, darüber 0,5 % plus 0,10 €. Mehrere kleine Zahlungen eines Kunden zu einer zusammenzufassen, spart außerdem jedes Mal die Festgebühr.

„Freunde und Familie" kostet in Euro innerhalb des EWR nichts, ist aber nur für Privates gedacht, etwa um eine Restaurantrechnung zu teilen. Für persönliche Zahlungen gibt es keinen Käuferschutz, und sie für einen Verkauf zu verlangen, verbieten die Nutzungsbedingungen. Als Käufer solltest du dich darauf nicht einlassen.

Rückzahlung, Konflikte und Auszahlung

Zahlst du mit einem Geschäftskonto Geld zurück, bekommt der Käufer den vollen Betrag. PayPal behält aber die Festgebühr, bei Checkout also 0,39 € je Zahlung. Beantragt ein Käufer Käuferschutz oder lässt er eine Zahlung zurückbuchen, kann PayPal Geschäftskunden eine Konfliktgebühr von 14 € berechnen. Für zurückgebuchte Kartenzahlungen, die weder über ein PayPal-Konto noch über den Gast-Checkout liefen, verlangt PayPal 16 €.

Das Guthaben aufs eigene Bankkonto zu überweisen, kostet nichts, solange keine Währung umgerechnet wird. Auszahlungen auf eine Karte kosten 1 % des Betrags.

Häufige Fragen

Wie hoch sind die PayPal-Gebühren 2026?
Das hängt vom Konto ab. Mit einem Privatkonto kostet ein Verkauf in Deutschland 2,49 % + 0,35 €. Mit einem Geschäftskonto zahlst du für Zahlungen über PayPal Checkout 2,99 % + 0,39 € und für Zahlungen über „Waren und Dienstleistungen" 2,49 % + 0,35 €. Aus Ländern außerhalb des EWR kommt ein Zuschlag dazu.
Wer zahlt die PayPal-Gebühr, Käufer oder Verkäufer?
Der Empfänger, also der Verkäufer. Für Käufer ist das Bezahlen mit PayPal kostenlos, eine Gebühr fällt für sie nur bei einer Währungsumrechnung an.
Ist „Freunde und Familie" wirklich kostenlos?
In Euro innerhalb des EWR ja, für Absender und Empfänger. Schickst du mit einem deutschen Konto eine persönliche Zahlung ins Ausland, zahlst du als Absender 5 %, mindestens 0,99 € und höchstens 3,99 €. Kommt die Zahlung aus dem Ausland, gelten für den Absender die Gebühren seines PayPal-Landes, der Empfänger zahlt nichts, solange keine Währung umgerechnet wird. Einen Käuferschutz gibt es für persönliche Zahlungen nicht, und für Verkäufe darfst du sie nicht verlangen.
Brauche ich für Verkäufe ein Geschäftskonto?
Wer sein PayPal-Konto in erster Linie zum Verkaufen nutzt, muss laut den Nutzungsbedingungen ein Geschäftskonto eröffnen. Für gelegentliche Privatverkäufe reicht das Privatkonto. Auf einem Geschäftskonto kannst du keine persönlichen Zahlungen empfangen.
Bekomme ich die Gebühr zurück, wenn ich das Geld zurückzahle?
Beim Geschäftskonto nur zum Teil: PayPal behält die Festgebühr, bei PayPal Checkout also 0,39 € je Zahlung. Der Käufer bekommt den vollen Betrag zurück.
Darf ich die PayPal-Gebühr auf den Kunden umlegen?
Nicht als eigenen Aufschlag. Das Gesetz stünde nicht im Weg, der Bundesgerichtshof hat ein Entgelt für PayPal-Zahlungen erlaubt (Urteil vom 25. März 2021, I ZR 203/19). PayPal verbietet Aufschläge aber in seinen Nutzungsbedingungen. Rechne die Gebühr deshalb in deinen Preis ein, für alle Zahlarten gleich.
Kann ich PayPal-Gebühren von der Steuer absetzen?
Verkaufst du gewerblich oder selbstständig, sind die Gebühren Betriebsausgaben. Umsatzsteuer steckt nicht darin, denn Umsätze im Zahlungsverkehr sind steuerfrei (§ 4 Nr. 8 Buchst. d UStG). Eine Vorsteuer kannst du also nicht abziehen. Mehr dazu im EÜR-Rechner.
Was kostet die Auszahlung auf mein Bankkonto?
Nichts, solange keine Währung umgerechnet werden muss. Das gilt für Privat- und Geschäftskonten. Auszahlungen auf eine Karte kosten dagegen 1 % des Betrags, mit Mindest- und Höchstgebühr.

Quellen

  1. PayPal: Händler- und Verkäufergebühren: Geschäftskonto, abgerufen am 29.09.2026 paypal.com
  2. PayPal: Gebühren für Privatkunden: Privatkonto, abgerufen am 29.09.2026 paypal.com
  3. PayPal-Nutzungsbedingungen: Stand 7. September 2026: Geschäftskonto, Aufschläge paypal.com
  4. PayPal-Hilfe: Freunde und Familie oder Waren und Dienstleistungen: Käuferschutz nur für Käufe paypal.com
  5. BGH, Pressemitteilung Nr. 67/2021: Urteil vom 25.03.2021, I ZR 203/19: Entgelt für PayPal zulässig bundesgerichtshof.de
  6. § 312a BGB: Absatz 4: Entgelt für Zahlungsmittel gesetze-im-internet.de
  7. § 4 UStG: Nr. 8 Buchst. d: Zahlungsverkehr steuerfrei gesetze-im-internet.de

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