Zum Inhalt springen

Bestattungskosten-Rechner 2026

Die Kosten einer Bestattung trägt zuerst der Erbe, bezahlt aus dem Nachlass (§ 1968 BGB). Reicht der nicht und ist es den Angehörigen nicht zuzumuten, übernimmt das Sozialamt die erforderlichen Kosten (§ 74 SGB XII). Als Maßstab nimmt das Amt die Einkommensgrenze: 2026 sind das 1.126 € plus Miete, dazu 395 € für den Ehepartner und jedes Kind, das du unterhältst. Der Rechner addiert die Posten und zeigt, was nach Nachlass und Versicherung offen bleibt. Unter „Zahlt das Sozialamt?“ prüft er mit deiner Miete, deinem Einkommen und deinem Vermögen, ob das Amt voraussichtlich zahlt.

Stand: So werden die Rechner geprüft

Bestattungskosten-Rechner

Bestattungskosten gesamt

9.400,00 €

Aus Nachlass 0,00 € · Versicherung 0,00 €

Die Bestattung kostet zusammen 9.400,00 €. Nach Nachlass und Versicherungen bleiben 9.400,00 €, die Erben oder Bestattungspflichtige selbst tragen.

Gesamt
9.400,00 €
Gedeckt
0,00 €
Rest
9.400,00 €

Wenn das Geld nicht reicht · Ist den Verpflichteten die Zahlung nicht zuzumuten, übernimmt das Sozialamt die erforderlichen Kosten (§ 74 SGB XII). Ob das bei dir passt, prüfst du oben unter „Zahlt das Sozialamt?“. Stell den Antrag möglichst, bevor du den Bestatter beauftragst. Bei Tod durch Arbeitsunfall zahlt die Unfallversicherung 2026 ein Sterbegeld von 6.780,00 € (§ 64 SGB VII); die Krankenkasse zahlt seit 2004 keines mehr.

Diesen Rechner auf deiner Website einbinden

Kopier den Code an die Stelle deiner Seite, an der der Rechner stehen soll. Er läuft dann bei dir, kostenlos, ohne Werbung und ohne Statistik, und rechnet immer mit den aktuellen Werten. Der Link zu RechnerCheck unter dem Rechner muss drinbleiben. Alle Rechner zum Einbinden

Auf dieser Seite
  1. Beträge 2026
  2. Was eine Bestattung kostet
  3. Wer bezahlen muss
  4. Wann das Sozialamt zahlt
  5. Einkommensgrenze 2026
  6. Was das Amt übernimmt
  7. Antrag beim Sozialamt
  8. Sterbegeld und Rente
  9. Nach einem Unfall
  10. Steuern
  11. Vorsorge
  12. Häufige Fragen
  13. Quellen

Beträge 2026 auf einen Blick

Die wichtigsten Beträge für 2026: Einkommensgrenze und Schonbetrag beim Sozialamt, Sterbegeld und Steuerpauschale. Die Regelbedarfsstufe 1, an der die Einkommensgrenze hängt, liegt seit 2024 unverändert bei 563 €. Grundbetrag und Familienzuschlag waren deshalb schon 2025 genauso hoch.

Wert2026Grundlage
Grundbetrag der Einkommensgrenze (2 × Regelbedarfsstufe 1)1.126 € im Monat§ 85 Abs. 1 Nr. 1 SGB XII
Familienzuschlag je Ehepartner und unterhaltenem Kind395 € im Monat§ 85 Abs. 1 Nr. 3 SGB XII
Ersparnisse, die du behalten darfst, je Erwachsenem10.000 €§ 90 Abs. 2 Nr. 9 SGB XII
dazu je Person, die du überwiegend unterhältst500 €§ 1 DV zu § 90 Abs. 2 Nr. 9 SGB XII
Sterbegeld der Unfallversicherung bei Tod durch Arbeitsunfall6.780 €§ 64 SGB VII
Pauschale für Bestattung und Nachlass bei der Erbschaftsteuer15.000 €§ 10 Abs. 5 Nr. 3 ErbStG

Was eine Bestattung kostet

Den Preis bestimmen drei Blöcke: die Leistungen des Bestatters mit Überführung, Versorgung, Sarg oder Urne und Formalitäten, die Gebühren des Friedhofs für Grabstelle und Beisetzung und alles, was die Familie zusätzlich wünscht, vom Grabstein bis zur Trauerfeier. Friedhofsgebühren legt jede Gemeinde in ihrer Gebührensatzung fest, Bestatter kalkulieren frei. Durchschnittspreise stehen hier bewusst nicht: Die Zahlen, die im Netz kursieren, haben meist keine nachprüfbare Quelle und können am Ort weit danebenliegen.

Die Beispielwerte aus dem Rechner zeigen, wo die großen Posten liegen:

PostenErdUrneBaumSee
Bestatter1.800 €1.600 €1.500 €1.500 €
Sarg900 €500 €500 €500 €
Urne und Einäscherung0 €550 €550 €600 €
Grab, Baumplatz oder Seebestattung1.500 €900 €1.500 €1.500 €
Grabmal2.000 €1.000 €0 €0 €
Trauerfeier, Anzeigen, Blumen1.200 €1.100 €600 €600 €
Grabpflege für die Ruhezeit2.000 €1.000 €0 €0 €
Summe9.400 €6.650 €4.650 €4.700 €

Beispielwerte, keine Durchschnittspreise. Friedhofsgebühren und Ruhezeiten stehen in der Satzung der Gemeinde und unterscheiden sich stark.

Im Beispiel ist die Erdbestattung am teuersten, weil Sarggrab, Grabmal und Grabpflege für die ganze Ruhezeit zusammenkommen. Baum- und Seebestattung brauchen weder Grabmal noch Grabpflege. Wie lange ein Grab gepflegt werden muss, hängt an der Ruhezeit in der Friedhofssatzung. Einen belastbaren Betrag bekommst du mit einem schriftlichen Angebot des Bestatters und der Gebührenordnung deines Friedhofs. Beides trägst du oben in den Rechner ein.

Wer die Bestattung bezahlen muss

Zwei Pflichten laufen nebeneinander. Wer die Bestattung veranlassen muss, regelt das Bestattungsgesetz deines Bundeslands. Wer sie am Ende bezahlt, regelt das BGB. Das sind nicht immer dieselben Menschen.

  1. Der ErbeEr trägt die Kosten der Beerdigung (§ 1968 BGB), zuerst aus dem Nachlass. Für ihn sind sie eine Nachlassverbindlichkeit wie die Schulden des Verstorbenen (§ 1967 Abs. 2 BGB).
  2. UnterhaltspflichtigeIst beim Erben nichts zu holen, zahlt, wer dem Verstorbenen bis zuletzt Unterhalt schuldete: Verwandte in gerader Linie wie Kinder und Eltern (§ 1615 Abs. 2 BGB) und der Ehepartner (§ 1360a Abs. 3, § 1361 Abs. 4 BGB). Stirbt eine Mutter an den Folgen von Schwangerschaft oder Geburt, trifft das den Vater des Kindes (§ 1615m BGB).
  3. Die BestattungspflichtigenDie Bestattungsgesetze der Länder verpflichten die nächsten Angehörigen, die Bestattung zu veranlassen, auch wenn sie nicht erben oder das Erbe ausgeschlagen haben. In Nordrhein-Westfalen gilt diese Reihenfolge: Ehegatte, eingetragener Lebenspartner, volljährige Kinder, Eltern, volljährige Geschwister, Großeltern, volljährige Enkel (§ 8 BestG NRW). Andere Länder ordnen vor allem Geschwister, Großeltern und Enkel anders ein. Wer so zahlt, ohne Erbe zu sein, kann das Geld vom Erben zurückverlangen.
  4. Das SozialamtEs übernimmt die erforderlichen Kosten, soweit den Verpflichteten nicht zuzumuten ist, sie zu tragen (§ 74 SGB XII).

Teilen sich mehrere Geschwister denselben Rang, sind sie gemeinsam verpflichtet. Braucht einer von ihnen Hilfe, stellt er den Antrag beim Sozialamt für seinen Anteil. Hat jemand den Tod verschuldet, muss er die Kosten ersetzen, mehr dazu unter Bestattungskosten nach einem Unfall.

Wann das Sozialamt die Bestattung bezahlt

Die Sozialbestattung, oft auch Bestattungskostenbeihilfe genannt, steht in einem einzigen Satz: Die erforderlichen Kosten einer Bestattung werden übernommen, soweit den hierzu Verpflichteten nicht zugemutet werden kann, die Kosten zu tragen (§ 74 SGB XII). Was das im Einzelnen heißt, hat das Bundessozialgericht in einer Reihe von Urteilen geklärt. Ob das Amt bei dir voraussichtlich zahlt, prüfst du oben im Rechner unter „Zahlt das Sozialamt?“: Er rechnet deine Einkommensgrenze 2026, zieht Vermögen über dem Schonbetrag ab und zeigt, welchen Teil du nach der Rechtsprechung selbst tragen müsstest.

Wer den Antrag stellen kann

Nur wer die Kosten rechtlich tragen muss: der Erbe, ein Unterhaltspflichtiger oder ein Angehöriger, den das Bestattungsgesetz verpflichtet. Wer nach dem Bestattungsgesetz verpflichtet ist, verliert den Anspruch nicht deshalb, weil es einen Erben gibt (BSG, Urteil vom 12. Dezember 2023, B 8 SO 20/22 R). Wer freiwillig zahlt, etwa ein Freund der Familie, hat keinen Anspruch.

Wann dir die Kosten nicht zuzumuten sind

Die Zumutbarkeit ist eine eigene Voraussetzung und nicht dasselbe wie Bedürftigkeit. Das Amt schaut auf alle Umstände des Einzelfalls, vor allem aufs Geld:

  • Bekommst du selbst Grundsicherungsgeld (früher Bürgergeld) oder Sozialhilfe zum Lebensunterhalt, sind dir die Kosten in der Regel nicht zuzumuten (BSG, B 8 SO 20/22 R).
  • Alles, was dir durch den Tod zufließt, setzt du zuerst ein, vor allem den Nachlass (BSG, Urteil vom 11. September 2020, B 8 SO 8/19 R). Dazu zählt auch die höhere Witwen- oder Witwerrente im Sterbevierteljahr, die nach dem Bundessozialgericht gerade auch solche Ausgaben decken soll (BSG, B 8 SO 20/22 R).
  • Danach zählen dein Einkommen und Vermögen und die deines Ehepartners, wenn ihr nicht getrennt lebt. Maßstab ist die Einkommensgrenze des § 85 SGB XII, siehe nächster Abschnitt.
  • Auch die Beziehung zählt: Je enger die Verwandtschaft, desto eher ist dir der Einsatz eigenen Geldes zuzumuten. War das Verhältnis zerrüttet, steigen die Anforderungen (BSG, Urteil vom 4. April 2019, B 8 SO 10/18 R).
  • Einen Anspruch gegen den Erben, der sich ohne Weiteres durchsetzen lässt, musst du nutzen, notfalls vor Gericht. Ist er zweifelhaft oder der Erbe zahlungsunfähig, darf dich das Amt nicht darauf verweisen. Es zahlt dann selbst und holt sich das Geld beim Erben (§ 93 SGB XII; BSG, B 8 SO 20/22 R).

Geprüft wird für den Monat, in dem die Rechnungen fällig werden, nicht für den Todestag (BSG, Urteil vom 29. September 2009, B 8 SO 23/08 R). Und weil § 74 von „soweit“ spricht, zahlt das Amt den Rest, wenn du nur einen Teil selbst tragen kannst (BSG, B 8 SO 10/18 R).

Einkommensgrenze 2026 für die Sozialbestattung

Liegt euer Einkommen unter dieser Grenze, musst du in der Regel nichts davon für die Bestattung einsetzen. Sie setzt sich aus drei Teilen zusammen (§ 85 Abs. 1 SGB XII):

  1. GrundbetragDas Doppelte der Regelbedarfsstufe 1, 2026 also 2 × 563 € = 1.126 €.
  2. MieteDeine Aufwendungen für die Unterkunft, soweit sie angemessen sind. Heizkosten sollen seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2016 nicht mehr mitzählen (Gesetzesbegründung, wiedergegeben in BSG, B 8 SO 10/18 R).
  3. Familienzuschlag70 % der Regelbedarfsstufe 1, aufgerundet auf volle Euro, also 395 € für deinen Ehe- oder Lebenspartner und für jede Person, die du überwiegend unterhältst, meist die Kinder.
HaushaltGrenze ohne Mietedavon Familienzuschläge
Allein lebend1.126 €–
Ehepaar oder eingetragene Lebenspartner1.521 €395 €
Alleinerziehend mit einem Kind1.521 €395 €
Alleinerziehend mit zwei Kindern1.916 €790 €
Ehepaar mit einem Kind1.916 €790 €
Ehepaar mit zwei Kindern2.311 €1.185 €
Ehepaar mit drei Kindern2.706 €1.580 €

Einkommensgrenze im Monat 2026: Grundbetrag von 1.126 € plus Familienzuschläge. Deine angemessene Miete ohne Heizkosten kommt jeweils dazu. Kinder zählen, wenn du sie überwiegend unterhältst.

Dagegen hält das Amt euer gemeinsames Einkommen nach Abzügen: Lohn, Rente und andere Einkünfte, abzüglich Steuern, Pflichtbeiträgen zur Sozialversicherung, angemessener Versicherungen und der Ausgaben, die mit dem Verdienst verbunden sind, etwa für den Arbeitsweg (§ 82 Abs. 2 SGB XII). Raten für Kredite ziehen nichts ab. Verglichen wird der Monat, in dem die Rechnungen fällig werden (BSG, B 8 SO 10/18 R).

Rechenweg Ehepaar mit einem Kind, 750 € Miete ohne Heizung

Das Kind lebt im Haushalt, beide Partner verdienen. Miete und Einkommen sind angenommene Werte.

Grundbetrag (2 × 563 €)
1.126 €
Familienzuschlag für den Ehepartner
+395 €
Familienzuschlag für das Kind
+395 €
Miete ohne Heizkosten
+750 €
Einkommensgrenze im Monat
2.666 €
Einkommen beider Partner nach Abzügen
2.900 €
Über der Grenze im Monat
234 €

Für die 234 € über der Grenze kann das Amt verlangen, dass ihr einen angemessenen Teil einsetzt (§ 87 Abs. 1 SGB XII). Wie viel, entscheidet es im Einzelfall, von nichts bis zum ganzen Betrag.

Über der Grenze: was das Amt verlangen darf

Für das Bundessozialgericht ist die Grenze nur ein Orientierungspunkt (B 8 SO 10/18 R). Eine Bestattung kostet mehr, als die meisten in einem Monat übrig haben. Zumutbar ist deshalb, was ein Durchschnittsbürger in der gleichen Lage auch täte: eine Ratenzahlung mit dem Bestatter vereinbaren oder einen Ratenkredit aufnehmen, den du in etwa einem Jahr aus dem Einkommen über der Grenze abzahlen kannst. Umgekehrt kann das Amt auch unter der Grenze einen kleinen Beitrag verlangen, wenn der Nachlass fast alles deckt und nur noch wenig fehlt (§ 88 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB XII).

Vermögen: was du behalten darfst

Ersparnisse musst du einsetzen, soweit sie über 10.000 € je Erwachsenem und 500 € je Person liegen, die du überwiegend unterhältst (§ 90 Abs. 2 Nr. 9 SGB XII mit der Durchführungsverordnung). Ein Ehepaar mit einem Kind behält also 20.500 €. Geschützt sind außerdem ein angemessenes Haus oder eine Wohnung, in der du mit deiner Familie wohnst, ein angemessenes Auto und der Hausrat (§ 90 Abs. 2 Nr. 4, 8 und 10 SGB XII).

Die Grenze ist eine Richtschnur

Auch unter der Grenze gehen zuerst Nachlass, Sterbegeld und durchsetzbare Ansprüche gegen Erben ab. Und wer darüber liegt, muss nicht automatisch alles selbst zahlen. Stell den Antrag im Zweifel.

Was das Sozialamt übernimmt und was nicht

Übernommen werden die Kosten einer einfachen, aber würdigen und ortsüblichen Bestattung (BSG, Urteil vom 12. März 2026, B 8 SO 8/24 R). Dazu gehört alles, was unmittelbar der Bestattung dient oder untrennbar mit ihr verbunden ist, bis zur ersten Herrichtung des Grabes. Eine feste Obergrenze steht nicht im Gesetz. Den billigsten Bestatter der ganzen Region musst du nicht erst suchen, es zählen die ortsüblichen Preise (BSG, B 8 SO 10/18 R).

PostenSozialamt
Bestatter: Versorgung, Einsargen, Überführung, Urkundenja, zu ortsüblichen Preisen
Einfacher Sarg, Urne, Einäscherung, zweite Leichenschau vor der Feuerbestattungja
Grabstelle, Öffnen und Schließen, Trauerhalleja, nach Friedhofssatzung, in der Regel ein Reihengrab
Trauerfeier mit Trauerredner oder Geistlichemja, auch ein freier Redner (BSG, B 8 SO 20/22 R)
Erste Herrichtung des Grabes, Holzkreuz mit Namenja
Einfaches Grabmal, etwa ein Grabkissensteinmöglich, sicher dann, wenn die Friedhofssatzung eins vorschreibt
Wahlgrab oder gemeinsames Grab für Eheleutenur wenn die Mehrkosten angemessen sind (BSG, B 8 SO 8/24 R)
Traueranzeigen in der Zeitungnein
Bewirtung der Trauergäste, Trauerkleidung, Reisekostennein
Laufende Grabpflegenein
Mahngebühren und Verzugszinsennur wenn du sie nicht vermeiden konntest (BSG, B 8 SO 20/22 R)

Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts und dem Ratgeber Sozialbestattung von Aeternitas. Im Einzelfall entscheidet das Amt nach den Verhältnissen am Ort.

Wünsche zählen. Bei der Wahl zwischen Erd- und Feuerbestattung gelten der Wille des Verstorbenen und deiner, solange sie keine unverhältnismäßigen Mehrkosten auslösen (§ 9 SGB XII). Religiöse Vorschriften muss das Amt beachten. 2026 hat das Bundessozialgericht entschieden, dass auch der Wunsch von Eheleuten, nebeneinander zu liegen, ein teureres Grab rechtfertigen kann, wenn der überlebende Partner seine eigene Grabstelle schon selbst bezahlt hat und die Mehrkosten im Rahmen bleiben (B 8 SO 8/24 R). Auf eine billigere Amtsbestattung durch das Ordnungsamt darf dich das Sozialamt nicht verweisen (B 8 SO 20/22 R).

Antrag beim Sozialamt: wann, wo, welche Unterlagen

  1. Früh fragenAm sichersten klärst du vor dem Auftrag an den Bestatter, welche Kosten das Amt anerkennt. Es kann die Übernahme dann vorab zusagen, und der Bestatter rechnet oft direkt mit dem Amt ab.
  2. Nachträglich geht es auchDer Anspruch setzt nicht voraus, dass das Amt vor der Beerdigung Bescheid wusste, und er gilt auch, wenn du die Rechnung schon bezahlt hast (BSG, B 8 SO 23/08 R und B 8 SO 10/18 R). Eine Frist steht nicht im Gesetz. Stell den Antrag trotzdem zügig, sonst kann das Amt einwenden, die Kosten seien dir offenbar zuzumuten gewesen.
  3. Das richtige AmtZuständig ist das Sozialamt, das dem Verstorbenen bis zum Tod Sozialhilfe gezahlt hat, sonst das Sozialamt am Sterbeort (§ 98 Abs. 3 SGB XII). Bekam der Verstorbene Grundsicherungsgeld vom Jobcenter, zählt ebenfalls der Sterbeort (BSG, B 8 SO 20/22 R).
  4. UnterlagenMeist verlangt werden Sterbeurkunde, Angebot oder Rechnung des Bestatters und Bescheid des Friedhofs, Nachweise über den Nachlass wie Kontoauszüge und Versicherungen, Testament, Erbschein oder Ausschlagungserklärung sowie Nachweise über Einkommen, Vermögen und Miete deines Haushalts.
  5. Rechnung stunden lassenBis das Amt entscheidet, vereinbarst du mit dem Bestatter einen Aufschub. Mahngebühren und Verzugszinsen übernimmt das Amt nur, wenn du sie nicht vermeiden konntest (BSG, B 8 SO 20/22 R).
  6. WiderspruchLehnt das Amt ab oder zahlt es zu wenig, legst du binnen eines Monats nach Bekanntgabe des Bescheids Widerspruch ein (§ 84 SGG).
Mit offenen Karten beim Bestatter

Sag dem Bestatter gleich, dass du die Übernahme beim Sozialamt beantragst, und bleib im Rahmen dessen, was das Amt anerkennt. Was du zusätzlich bestellst, zahlst du selbst.

Sterbegeld, Rente und Versicherungen

Die Krankenkasse zahlt seit dem 1. Januar 2004 kein Sterbegeld mehr, das GKV-Modernisierungsgesetz hat es gestrichen (BSG, Urteil vom 13. Juni 2006, B 8 KN 1/05 KR R). Andere Quellen gibt es weiterhin:

  • Unfallversicherung: Stirbt jemand an den Folgen eines Arbeitsunfalls, eines Unfalls auf dem Arbeitsweg oder einer Berufskrankheit, zahlt die gesetzliche Unfallversicherung ein Siebtel der Bezugsgröße als Sterbegeld, 2026 also 6.780 €. Das Geld bekommt, wer die Bestattung bezahlt (§ 64 SGB VII). Starb der Versicherte beruflich unterwegs, fern der Familienwohnung, erstattet sie auch die Überführung.
  • Beamte: Der Ehepartner und die Abkömmlinge bekommen das Doppelte der Dienstbezüge oder des Ruhegehalts als Sterbegeld, für Bundesbeamte nach § 18 BeamtVG. Die Länder haben eigene Gesetze.
  • Rente: Bis zum Ende des dritten Monats nach dem Sterbemonat zahlt die Rentenversicherung die Witwen- oder Witwerrente in Höhe der vollen Rente des Verstorbenen (§ 67 Nr. 5 und 6 SGB VI). Hat der Verstorbene schon Rente bezogen, beantragst du binnen 30 Tagen beim Renten Service der Deutschen Post einen Vorschuss. Mehr beim Witwenrente-Rechner.
  • Private Vorsorge: Sterbegeld- und Lebensversicherungen zahlen nach ihrem Vertrag, an den eingetragenen Bezugsberechtigten oder, wenn keiner eingetragen ist, in den Nachlass.
Rechenbeispiel Was nach Nachlass und Versicherung bleibt

Erdbestattung mit den Beispielwerten aus dem Rechner, 4.000 € Nachlass und 3.000 € aus einer Sterbegeldversicherung.

Erdbestattung mit den Beispielwerten
9.400 €
aus dem Nachlass
−4.000 €
aus einer Sterbegeldversicherung
−3.000 €
zahlen Erben oder Angehörige selbst
2.400 €

Bestattungskosten nach einem Unfall

Wer den Tod eines Menschen verschuldet, muss die Kosten der Beerdigung dem ersetzen, der sie tragen muss, in der Regel also dem Erben (§ 844 Abs. 1 BGB). Hat der Verstorbene den Unfall mitverschuldet, wird der Ersatz anteilig gekürzt (§ 846 BGB mit § 254 BGB).

Bei Verkehrsunfällen haftet der Halter des Fahrzeugs auch ohne Verschulden, schon weil beim Betrieb seines Fahrzeugs ein Mensch getötet wurde (§ 7 Abs. 1 StVG). Ausgeschlossen ist das nur bei höherer Gewalt (§ 7 Abs. 2 StVG). Zu ersetzen sind auch hier die Kosten der Beerdigung (§ 10 Abs. 1 Satz 2 StVG), gekürzt um ein Mitverschulden (§ 9 StVG). Den Anspruch meldest du direkt bei der Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallgegners an (§ 115 Abs. 1 Nr. 1 VVG).

Nahe Angehörige bekommen außerdem ein Hinterbliebenengeld für das seelische Leid (§ 844 Abs. 3 BGB, § 10 Abs. 3 StVG). Bei Ehepartnern, Lebenspartnern, Eltern und Kindern vermutet das Gesetz die dafür nötige Nähe. Starb jemand bei der Arbeit oder auf dem Arbeitsweg, kommt das Sterbegeld der Unfallversicherung aus dem Abschnitt oben dazu.

Bestattungskosten von der Steuer absetzen

Erbschaftsteuer: 15.000 € ohne Belege

Wer erbt, zieht die Kosten der Bestattung, ein angemessenes Grabmal, die übliche Grabpflege und die Kosten der Nachlassabwicklung vom Erbe ab. Ohne Belege gibt es dafür insgesamt 15.000 € (§ 10 Abs. 5 Nr. 3 ErbStG), für Erbfälle bis Ende 2024 waren es 10.300 €. Die Pauschale gibt es einmal je Erbfall, auch Vermächtnisnehmer können sie nutzen (BFH, Urteil vom 17. Juni 2026, II R 25/23). Waren die Kosten höher, weist du sie einzeln nach. Kosten für die Verwaltung des Nachlasses zählen nicht. Ob überhaupt Steuer anfällt, zeigt der Erbschaftsteuer-Rechner.

Einkommensteuer: nur was der Nachlass nicht deckt

Bestattungskosten für einen nahen Angehörigen setzt du als außergewöhnliche Belastung ab (§ 33 EStG), aber nur, soweit sie nicht aus dem Nachlass bezahlt werden können und nicht durch Geld gedeckt sind, das du wegen des Todes bekommst, etwa aus einer Sterbegeld- oder Lebensversicherung. Das gilt auch, wenn die Versicherung außerhalb des Nachlasses an dich auszahlt (BFH, Urteil vom 22. Februar 1996, III R 7/94). Erbst du genug, um die Beerdigung zu bezahlen, bleibt nichts zum Absetzen.

Absetzbar ist nur, was unmittelbar mit der Bestattung zusammenhängt. Bewirtung der Trauergäste, Trauerkleidung und die Reise zur Beerdigung gehören nicht dazu (BFH, Urteil vom 17. Juni 1994, III R 42/93). Vom Rest zieht das Finanzamt die zumutbare Belastung ab. Sie richtet sich nach deinen Einkünften, dem Tarif und der Zahl deiner Kinder:

Gesamtbetrag der Einkünftebis 15.340 €bis 51.130 €über 51.130 €
ohne Kinder, Grundtarif5 %6 %7 %
ohne Kinder, Splittingtarif4 %5 %6 %
ein oder zwei Kinder2 %3 %4 %
drei oder mehr Kinder1 %1 %2 %

Zumutbare Belastung nach § 33 Abs. 3 EStG in Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte. Jeder Satz gilt nur für den Teil der Einkünfte in seiner Stufe (BFH, Urteil vom 19. Januar 2017, VI R 75/14).

Was über der zumutbaren Belastung liegt, mindert dein zu versteuerndes Einkommen. Wie viel Steuer das spart, hängt von deinem Steuersatz ab, den zeigt der Einkommensteuer-Rechner.

Vorsorge: Wie viel solltest du zurücklegen?

Den besten Richtwert bekommst du, wenn du deine eigene Wunschbestattung im Rechner durchrechnest, mit dem Angebot eines Bestatters und den Gebühren des Friedhofs, auf dem du liegen möchtest. Diese Summe sollte im Todesfall greifbar sein. Soll die Grabpflege für die ganze Ruhezeit gleich mit geregelt sein, kommt sie dazu.

Wo das Geld liegen kann

  • Sparkonto oder Tagesgeld: bleibt flexibel, fällt aber in den Nachlass und steht damit dem Erben zu, der die Bestattung bezahlen muss.
  • Bestattungsvorsorgevertrag: Du legst mit einem Bestatter Ablauf und Preis fest. Das Geld sollte auf einem Treuhandkonto liegen, damit es bei einer Pleite des Bestatters nicht verloren ist, rät die Verbraucherzentrale NRW.
  • Sterbegeldversicherung: eine kleine Lebensversicherung mit festem Betrag. Wer sie erst kurz vor oder im Rentenalter abschließt, zahlt nach Beobachtung der Verbraucherzentrale NRW oft mehr ein, als später ausgezahlt wird.

Vorsorge und Sozialamt

Wer später Sozialhilfe braucht, etwa für das Pflegeheim, kann eine angemessene Bestattungsvorsorge oft behalten: Sie zu verwerten, kann eine Härte nach § 90 Abs. 3 SGB XII sein, solange das Geld einer würdigen Bestattung und Grabpflege dient (BSG, Urteil vom 18. März 2008, B 8/9b SO 9/06 R). Was angemessen ist, prüft das Amt im Einzelfall.

Wünsche aufschreiben

Leg schriftlich fest, wie du bestattet werden willst, und sag deinen Angehörigen, wo das Papier liegt. Das Testament allein reicht dafür nicht, es wird oft erst nach der Beerdigung eröffnet (Aeternitas). Deine Wünsche zählen auch dann, wenn später das Sozialamt zahlt (BSG, B 8 SO 8/24 R).

Häufige Fragen

Muss ich zahlen, wenn ich das Erbe ausschlage?
Als Erbe nicht mehr, denn nach der Ausschlagung gilt das Erbe als nie bei dir angekommen (§ 1953 BGB). Die Pflicht, die Bestattung zu veranlassen, kommt aber aus dem Landesrecht und bleibt bestehen. Zahlst du deshalb, kannst du das Geld vom Erben zurückfordern, was bei einem überschuldeten Nachlass oft ins Leere läuft. Dann bleibt der Antrag beim Sozialamt. Ausschlagen kannst du binnen sechs Wochen, nachdem du vom Erbfall und deiner Erbenstellung erfahren hast, und binnen sechs Monaten, wenn der Verstorbene nur im Ausland gewohnt hat oder du bei Fristbeginn im Ausland bist (§ 1944 BGB).
Ich habe die Beerdigung bezahlt, bin aber nicht Erbe. Bekomme ich das Geld zurück?
Ja, vom Erben. Er trägt die Kosten am Ende (§ 1968 BGB). Wer als Angehöriger nach dem Bestattungsgesetz gezahlt hat, kann sie von ihm erstattet verlangen (BSG, Urteil vom 12. Dezember 2023, B 8 SO 20/22 R). Heb deshalb alle Rechnungen und Zahlungsbelege auf. Hat der Erbe kein Geld, musst du keinen aussichtslosen Prozess führen: Dann prüft das Sozialamt deinen Antrag und holt sich das Geld selbst beim Erben.
Muss ich für die Beerdigung meiner Eltern zahlen, wenn wir keinen Kontakt hatten?
Die Pflicht, die Bestattung zu veranlassen, bleibt. Weder fehlender Kontakt noch ein gestörtes Verhältnis befreien davon, schreibt etwa die Stadt Dortmund zum Bestattungsgesetz in Nordrhein-Westfalen. Beim Sozialamt zählt ein zerrüttetes Verhältnis aber: Es erhöht die Anforderungen daran, dass du eigenes Einkommen einsetzen musst (BSG, Urteil vom 4. April 2019, B 8 SO 10/18 R). Schwere Verfehlungen des Verstorbenen, etwa nachgewiesene Misshandlungen, können die Kosten nach Einschätzung der Verbraucherinitiative Aeternitas ganz unzumutbar machen. Bloße Funkstille reicht dafür in der Regel nicht.
Was passiert, wenn sich niemand um die Bestattung kümmert?
Dann veranlasst die Ordnungsbehörde der Gemeinde die Bestattung und fordert die Kosten samt Verwaltungsgebühren von den Bestattungspflichtigen zurück. Die Fristen sind knapp: In Nordrhein-Westfalen muss die Erdbestattung oder Einäscherung innerhalb von zehn Tagen stattfinden, die Urne innerhalb von sechs Wochen beigesetzt sein (Stadt Dortmund). Kümmerst du dich selbst, bestimmst du Form und Ort mit.
Was kostet eine Sozialbestattung?
Eine feste Summe gibt es nicht. Das Sozialamt zahlt die ortsüblichen Kosten einer einfachen, würdigen Bestattung, und die hängen vor allem an den Friedhofsgebühren der Gemeinde. Manche Ämter haben mit Friedhofsträgern Pauschalpreise vereinbart. Frag vor dem Auftrag, welche Beträge dein Amt anerkennt. Welche Posten in der Regel dazugehören, steht oben unter Was das Sozialamt übernimmt. Was du zusätzlich bestellst, zahlst du selbst.
Kann das Sozialamt verlangen, dass ich für die Bestattung einen Kredit aufnehme?
Ja, wenn dein Einkommen über der Grenze liegt. Das Bundessozialgericht hält es für zumutbar, die Rechnung über eine Ratenzahlung mit dem Bestatter oder einen Ratenkredit zu bezahlen, den du in etwa einem Jahr aus dem Einkommen über der Grenze tilgen kannst (B 8 SO 10/18 R). Ein längerer Kredit kommt nur nach den Umständen des Einzelfalls in Frage. Liegt dein Einkommen unter der Grenze, gibt es nichts, woraus du Raten abzahlen müsstest.
Gehört die Grabpflege zu den Bestattungskosten?
Im Erbrecht nicht. Der Erbe trägt die Kosten der Beerdigung selbst, Pflege und Instandhaltung des Grabes gehören nicht dazu, außer der Verstorbene hat schon zu Lebzeiten einen Grabpflegevertrag geschlossen (BGH, Urteil vom 26. Mai 2021, IV ZR 174/20). Deshalb mindert die Grabpflege auch keinen Pflichtteil. Das Sozialamt zahlt nur die erste Herrichtung des Grabes. Bei der Erbschaftsteuer darfst du die übliche Grabpflege dagegen mit ihrem Kapitalwert abziehen (§ 10 Abs. 5 Nr. 3 ErbStG).
Wer bezahlt die Bestattung, wenn der Nachlass überschuldet ist?
Soweit es geht, trotzdem der Nachlass: Im Nachlassinsolvenzverfahren sind die Kosten der Beerdigung Masseverbindlichkeiten und werden vor den übrigen Gläubigern bedient (§ 324 Abs. 1 Nr. 2 InsO). Was dann noch fehlt, tragen Unterhaltspflichtige und Bestattungspflichtige, zuletzt das Sozialamt. Wer einen überschuldeten Nachlass annimmt, haftet für die Schulden des Verstorbenen grundsätzlich auch mit eigenem Geld (§ 1967 BGB). Prüf deshalb früh, ob du ausschlägst.
Zahlt das Sozialamt auch eine Seebestattung oder Baumbestattung?
Möglich ist das, wenn der Verstorbene es so wollte und die Mehrkosten nicht unverhältnismäßig sind (§ 9 Abs. 2 SGB XII). Aeternitas rät, das vor dem Auftrag mit dem Amt zu klären. Umgekehrt musst du keine anonyme Beisetzung hinnehmen, nur weil sie billiger ist.
Was tun, wenn das Sozialamt nicht entscheidet und der Bestatter auf sein Geld wartet?
Bitte den Bestatter schriftlich um Stundung bis zur Entscheidung, sonst bleiben Mahnkosten womöglich an dir hängen. Hat das Amt über deinen Antrag nach sechs Monaten ohne zureichenden Grund nicht entschieden, kannst du Untätigkeitsklage beim Sozialgericht erheben, über einen Widerspruch nach drei Monaten (§ 88 SGG). Ist es dringend, etwa weil kein Bestatter ohne Zusage tätig wird, hilft ein Eilantrag beim Sozialgericht (§ 86b Abs. 2 SGG).

Quellen

  1. § 74 SGB XII: Übernahme der Bestattungskosten durch das Sozialamt gesetze-im-internet.de
  2. § 85 SGB XII: Einkommensgrenze: Grundbetrag, Unterkunft, Familienzuschlag gesetze-im-internet.de
  3. § 87 SGB XII: Einkommen über der Einkommensgrenze gesetze-im-internet.de
  4. § 90 SGB XII: Vermögen, das nicht eingesetzt werden muss gesetze-im-internet.de
  5. Verordnung zu § 90 Abs. 2 Nr. 9 SGB XII: Schonbeträge von 10.000 € und 500 € gesetze-im-internet.de
  6. § 98 SGB XII: Absatz 3: welches Sozialamt zuständig ist gesetze-im-internet.de
  7. BSG, Urteil vom 12. März 2026, B 8 SO 8/24 R: erforderliche Kosten, Wunsch nach einem gemeinsamen Grab bsg.bund.de
  8. BSG, Urteil vom 12. Dezember 2023, B 8 SO 20/22 R: Bestattungspflichtige, Trauerrede, Ansprüche gegen Erben bsg.bund.de
  9. BSG, Urteil vom 4. April 2019, B 8 SO 10/18 R: Einkommensgrenze, Einkommen des Ehepartners, Ratenkredit bsg.bund.de
  10. BSG, Urteil vom 11. September 2020, B 8 SO 8/19 R: Nachlass zuerst einsetzen bsg.bund.de
  11. BSG, Urteil vom 29. September 2009, B 8 SO 23/08 R: Fälligkeit der Rechnung entscheidet, Antrag auch nach der Bestattung lexetius.com
  12. BSG, Urteil vom 18. März 2008, B 8/9b SO 9/06 R: Bestattungsvorsorge als geschütztes Vermögen lexetius.com
  13. § 1968 BGB: Der Erbe trägt die Beerdigungskosten gesetze-im-internet.de
  14. § 1615 BGB: Absatz 2: Unterhaltspflichtige, wenn beim Erben nichts zu holen ist gesetze-im-internet.de
  15. Stadt Dortmund: Ordnungsbehördliche Bestattungen: Reihenfolge nach § 8 BestG NRW, Fristen dortmund.de
  16. Aeternitas: Ratgeber Sozialbestattung: anerkannte Leistungen, Antrag, mehrere Verpflichtete aeternitas.de
  17. Service-BW: Übernahme der Bestattungskosten beantragen: Unterlagen, Stand 18.05.2026 heidelberg.de
  18. § 64 SGB VII: Sterbegeld bei Tod durch Arbeitsunfall gesetze-im-internet.de
  19. BSG, Urteil vom 13. Juni 2006, B 8 KN 1/05 KR R: Sterbegeld der Krankenkasse seit 2004 entfallen lexetius.com
  20. DRV: Vorschuss im Sterbevierteljahr: Antrag binnen 30 Tagen deutsche-rentenversicherung.de
  21. § 844 BGB: Beerdigungskosten und Hinterbliebenengeld bei Tötung gesetze-im-internet.de
  22. § 10 StVG: Beerdigungskosten nach einem Verkehrsunfall gesetze-im-internet.de
  23. § 10 ErbStG: Absatz 5 Nr. 3: Erbfallkostenpauschale gesetze-im-internet.de
  24. BFH, Urteil vom 17. Juni 2026, II R 25/23: Pauschale einmal je Erbfall, auch für Vermächtnisnehmer bundesfinanzhof.de
  25. BGH, Urteil vom 26. Mai 2021, IV ZR 174/20: Grabpflege gehört nicht zu den Beerdigungskosten (Bericht Otto Schmidt) otto-schmidt.de
  26. § 33 EStG: außergewöhnliche Belastungen, zumutbare Belastung gesetze-im-internet.de
  27. BFH, Urteil vom 22. Februar 1996, III R 7/94: nur was Nachlass und Versicherungen nicht decken lexetius.com
  28. BFH, Urteil vom 17. Juni 1994, III R 42/93: Reise, Bewirtung und Trauerkleidung nicht absetzbar haufe.de
  29. BFH, Urteil vom 19. Januar 2017, VI R 75/14: zumutbare Belastung stufenweise bundesfinanzhof.de
  30. Verbraucherzentrale NRW: Sterbegeldversicherungen: Vorsorge, Treuhandkonto, Stand 12.08.2026 verbraucherzentrale.nrw

Passende Rechner