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Mütterrente berechnen: Rechenweg in Euro
Die Mütterrente ist keine eigene Rente. Gemeint sind die Rentenpunkte, die dir die Rentenversicherung für die Erziehung eines Kindes gutschreibt. Sie erhöhen deine gesetzliche Rente und werden mit ihr ausgezahlt. Diese Werte gelten:
| Wert | Stand Oktober 2026 | Grundlage |
|---|---|---|
| Aktueller Rentenwert seit 1. Juli 2026 | 42,52 € | § 1 RWBestV 2026 |
| Rentenwert bis 30. Juni 2026 | 40,79 € | § 1 RWBestV 2025 |
| Rentenpunkte je Monat Kindererziehung | 0,0833 | § 70 Abs. 2 SGB VI |
| Kindererziehungszeit für ein Kind ab 1992 | 36 Monate | § 56 Abs. 5 SGB VI |
| Kindererziehungszeit für ein Kind vor 1992 | 30 Monate, ab 2028: 36 | § 249 Abs. 1 SGB VI |
| Zuschlag Mütterrente III je Kind vor 1992 | 0,5 Punkte | § 307d SGB VI ab 2027 |
| Berücksichtigungszeit je Kind | bis zum 10. Geburtstag | § 57 SGB VI |
| Mindestbeitrag für freiwillige Monate | 112,16 € | § 167 SGB VI |
Die Rentenwerte gelten bundeseinheitlich, in Ost und West gleich.
- Monate zählen36 Monate je Kind ab 1992, 30 je Kind vor 1992, beginnend im Monat nach der Geburt.
- In Punkte umrechnenJe Monat 0,0833 Punkte, so viel wie ein Monat Arbeit mit Durchschnittsverdienst. Ein Jahr Erziehung ist rund ein Punkt.
- Mal RentenwertPunkte mal Rentenwert ergibt die Bruttorente im Monat, lebenslang. Sie steigt mit jeder Rentenanpassung am 1. Juli.
Mütterrente im Monat = Rentenpunkte für alle Kinder × 42,52 €
Die Rente hat schon begonnen, du bist in der Krankenversicherung der Rentner, Zusatzbeitrag im Durchschnitt, Pflegebeitrag mit Kindern.
- 2 Kinder vor 1992: je 30 Monate, je 2,5 Punkte
- 5 Punkte
- 1 Kind ab 1992: 36 Monate
- 3 Punkte
- Rentenpunkte heute
- 8 Punkte
- × Rentenwert 42,52 €
- 340,16 €
- Mütterrente III: 2 × 0,5 Punkte × 42,52 €
- +42,52 €
- Mütterrente brutto ab 2027
- 382,68 €
- Kranken- und Pflegeversicherung (12,35 %)
- −47,26 €
- Bleibt im Monat vor Steuern
- 335,42 €
Den Zuschlag für 2027 gibt es ab 2028 als Nachzahlung. Ob auf die Rente Steuer anfällt, hängt von deinem übrigen Einkommen ab.
Genau gerechnet bringen 36 Monate 2,9988 Punkte. Die Rentenversicherung spricht von drei Punkten je Kind, so rechnet auch dieser Rechner, der Unterschied liegt bei 0,05 € im Monat.
Rentenpunkte je Kind vor und ab 1992
Entscheidend ist das Geburtsdatum des Kindes, nicht dein eigenes. Gezählt wird für jedes Kind einzeln:
| Kind | Monate | Punkte | Rente im Monat |
|---|---|---|---|
| Kind ab 1992 | 36 | 3 | 127,56 € |
| Kind vor 1992, heute | 30 | 2,5 | 106,30 € |
| Kind vor 1992, mit Mütterrente III | 36 | 3 | 127,56 € |
Brutto mit dem Rentenwert von 42,52 € ab 1. Juli 2026. Beginnt die Rente vor 2028, kommt das Plus der Mütterrente III als Zuschlag von 0,5 Punkten statt als zusätzliche Monate.
Erziehst du in diesen Jahren ein weiteres Kind, verlängert sich die Erziehungszeit um die Monate, in denen sich beide überschneiden (§ 56 Abs. 5 SGB VI). Jedes Kind bringt so seine vollen Punkte, auch Zwillinge. Die Beiträge für diese Zeit zahlt der Bund (§ 177 SGB VI), du zahlst nichts.
Hast du in den Erziehungsjahren gearbeitet, kommen die Punkte für das Kind zu denen aus deinem Gehalt dazu, bis zur Beitragsbemessungsgrenze: 2026 sind das höchstens 1,9521 Punkte im Jahr (§ 70 Abs. 2 Satz 2 SGB VI). Nicht mehr voll angerechnet wird die Erziehungszeit also erst ab rund 4.123 € brutto im Monat.
Mütterrente nach Zahl der Kinder
| Kinder vor 1992 | heute | Mütterrente III | Plus im Jahr | künftig |
|---|---|---|---|---|
| 1 Kind | 106,30 € | +21,26 € | 255,12 € | 127,56 € |
| 2 Kinder | 212,60 € | +42,52 € | 510,24 € | 255,12 € |
| 3 Kinder | 318,90 € | +63,78 € | 765,36 € | 382,68 € |
| 4 Kinder | 425,20 € | +85,04 € | 1.020,48 € | 510,24 € |
| 5 Kinder | 531,50 € | +106,30 € | 1.275,60 € | 637,80 € |
| 6 Kinder | 637,80 € | +127,56 € | 1.530,72 € | 765,36 € |
Monatsrente brutto, Rentenwert ab 1. Juli 2026. Für Kinder ab 1992 gilt die Spalte „künftig“ schon heute. Gemischte Familien rechnest du oben im Rechner.
Mütterrente I, II und III im Überblick
Für Kinder ab 1992 gelten 36 Monate Kindererziehungszeit. Ältere Kinder brachten bis Juni 2014 nur 12 Monate, also einen Rentenpunkt. Der Gesetzgeber hat den Abstand in drei Schritten geschlossen, die als Mütterrente I, II und III bekannt sind:
| Zeitraum | Regel | Monate | Punkte | heute wert |
|---|---|---|---|---|
| bis 30. Juni 2014 | vor der Mütterrente | 12 | 1 | 42,52 € |
| 1. Juli 2014 bis 31. Dezember 2018 | Mütterrente I | 24 | 2 | 85,04 € |
| 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2027 | Mütterrente II | 30 | 2,5 | 106,30 € |
| ab 1. Januar 2028 | Mütterrente III | 36 | 3 | 127,56 € |
Je Kind vor 1992, Rentenwert ab 1. Juli 2026. Mütterrente I: RV-Leistungsverbesserungsgesetz vom 23. Juni 2014 (BGBl. I S. 787). Mütterrente II: RV-Leistungsverbesserungs- und -Stabilisierungsgesetz vom 28. November 2018 (BGBl. I S. 2016). Mütterrente III: Gesetz vom 22. Dezember 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 362).
Wer schon Rente bezog, bekam die Verbesserungen jeweils als Zuschlag auf die laufende Rente: ab Juli 2014 einen Punkt je Kind, ab 2019 einen halben (§ 307d Abs. 1 und 1a SGB VI). Bei der Mütterrente III ist es wieder so. Wer später in Rente geht, bekommt die Monate direkt in seinen Versicherungsverlauf. Stehen dort für ein Kind vor 1992 noch 12 oder 24 Monate, prüft die Rentenversicherung die fehlenden Monate nach eigenen Angaben spätestens bei der nächsten Kontenklärung.
Mütterrente III: Gesetz, Start und Auszahlung
Die Mütterrente III ist beschlossen, mit dem Gesetz zur Stabilisierung des Rentenniveaus und zur vollständigen Gleichstellung der Kindererziehungszeiten vom 22. Dezember 2025, verkündet am 23. Dezember 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 362). Für jedes Kind, das vor 1992 geboren ist, gibt es sechs Monate Erziehungszeit mehr, also 0,5 Rentenpunkte oder heute 21,26 € im Monat. Wie das Plus kommt, hängt von deinem Rentenbeginn ab:
| Rentenbeginn | Was du bekommst | Ausgezahlt | Grundlage |
|---|---|---|---|
| vor 2027 | Zuschlag von 0,5 Punkten je Kind ab 1. Januar 2027 | ab 2028, 2027 wird nachgezahlt | § 307d Abs. 1, 1a, 1b SGB VI |
| im Jahr 2027 | Zuschlag von 0,5 Punkten je Kind ab Rentenbeginn | ab 2028, mit Nachzahlung ab Rentenbeginn | § 307d Abs. 1c SGB VI |
| ab 2028 | 36 statt 30 Monate Kindererziehungszeit | mit der ersten Rente | § 249 Abs. 1 SGB VI |
§ 307d in der Fassung ab 1. Januar 2027 und § 249 Abs. 1 in der Fassung ab 1. Januar 2028 (Art. 3 Abs. 2 und 3 des Gesetzes).
Warum erst 2028? Einen Anspruch auf Prüfung des Zuschlags gibt es nicht vor Ablauf des 31. Dezember 2027 (§ 307d Abs. 6). Die Rentenversicherung nennt als Grund den sehr hohen technischen Aufwand bei der Umsetzung. Das Plus für 2027 zahlt sie nach.
Den Zuschlag bekommt, in dessen Rente für das Kind eine Berücksichtigungszeit für den 30. Monat nach der Geburt steckt, also der Elternteil, der das Kind mit zweieinhalb Jahren erzogen hat. Das ist meist die Mutter. Für Zeiten in der knappschaftlichen Rentenversicherung fällt er kleiner aus (§ 307d Abs. 2). Die Kosten trägt der Bund aus Steuermitteln (§ 291c SGB VI).
Was ein halber Punkt 2028 wert ist, steht noch nicht fest, weil die Rente am 1. Juli 2027 noch einmal angepasst wird. Die Beträge hier rechnen mit dem Rentenwert von heute.
Mutter oder Vater: wer die Punkte bekommt
Die Punkte bekommt immer nur ein Elternteil, und zwar der, der das Kind erzogen hat (§ 56 Abs. 2 SGB VI). Väter können die Mütterrente also genauso bekommen. Haben beide erzogen, gilt diese Reihenfolge:
- Gemeinsame ErklärungDie Eltern bestimmen übereinstimmend, wer die Zeit bekommt, auch nur für einen Teil davon. Die Erklärung wirkt für die Zukunft und höchstens zwei Kalendermonate zurück. Diese Rückwirkung entfällt, wenn mit den Zeiten schon eine Leistung bindend festgestellt oder ein Versorgungsausgleich oder Rentensplitting durchgeführt ist (Sätze 3 bis 6). Dafür gibt es das Formular V0820 der Rentenversicherung.
- Überwiegende ErziehungOhne Erklärung bekommt die Zeit, wer das Kind überwiegend erzogen hat (Satz 8).
- Sonst die MutterErziehen beide gleich viel, bekommt sie die Mutter. Bei gleichgeschlechtlichen Eltern geht sie an den Elternteil nach §§ 1591, 1592 BGB, sonst an den, der zuerst Elternteil wurde. Geht beides nicht, wird monatlich gewechselt, beginnend beim älteren Elternteil (Sätze 9 und 10).
Für die Berücksichtigungszeit bis zum zehnten Geburtstag gelten dieselben Regeln. Solange sie mit der Erziehungszeit zusammenfällt, bekommt sie nur, wer auch die Erziehungszeit hat. Stirbt ein Elternteil während der Erziehungszeit, bekommt die restlichen Monate in der Regel der andere, der das Kind dann allein erzieht. Ist die Mutter eines Kindes vor 1992 schon vor 1986 gestorben, gehört die ganze Zeit dem Vater (§ 249 Abs. 6 SGB VI).
Wann sich die Zuordnung zum Vater lohnt
Ein Punkt ist bei Mutter und Vater gleich viel wert. Einen Unterschied macht die Zuordnung vor allem hier:
- Ein Elternteil verdient in den Erziehungsjahren sehr gut. Ab rund 4.123 € brutto im Monat stößt er mit den Erziehungspunkten an die Beitragsbemessungsgrenze, ein Teil verfällt. Dann ist die Zeit beim anderen Elternteil besser aufgehoben.
- Ein Elternteil ist verbeamtet. Bei ihm zählt die Erziehung nicht in der Rente, sondern in der Beamtenversorgung (§ 56 Abs. 4 Nr. 3 SGB VI).
- Einem Elternteil fehlen Monate für die 5 Jahre Wartezeit. Mit den Erziehungsmonaten bekommt er überhaupt erst eine Rente, siehe Rente ohne eigene Arbeit.
Wer die Zeit dem Vater zuordnen will, sollte das gleich nach der Geburt erklären. Jahre später lässt sich nur noch die Zukunft ändern, die Monate davor bleiben beim bisherigen Elternteil.
Kindererziehungszeiten beantragen und prüfen
Die Punkte gibt es nur, wenn die Erziehungszeiten in deinem Rentenkonto stehen. Bei Geburten in Deutschland melden die örtlichen Behörden die Geburt an die Rentenversicherung, die dann die Mutter anschreibt. Festgestellt werden die Zeiten auf Antrag, mit dem Formular V0800 online oder auf Papier, spätestens mit dem Rentenantrag.
- Wann: Die Rentenversicherung empfiehlt den Antrag, wenn das Kind zehn Jahre alt ist, weil dann auch die Berücksichtigungszeit vollständig ist. Mit einem Riester-Vertrag stellst du ihn besser gleich nach dem dritten Geburtstag. Sonst kann die Zulagenstelle Kinderzulagen zurückfordern, weil sie dein Rentenkonto abgleicht.
- Nachweise: Meist reichen deine Erklärung im Antrag und die Geburtsurkunde. Für ein Stiefkind kommen Heiratsurkunde und Meldebescheinigung dazu, für ein Pflegekind eine Erklärung des Jugendamts. Für Zeiten vor 1986 genügt es, die Erziehung glaubhaft zu machen (§ 249 Abs. 5 SGB VI).
- Prüfen: Den Versicherungsverlauf schickt dir die Rentenversicherung regelmäßig zu (§ 149 Abs. 3 SGB VI), ab 55 steht er auch in der Rentenauskunft (§ 109 Abs. 4). Prüfen musst du ihn selbst (§ 149 Abs. 4). Fehlt ein Kind oder stehen für ein Kind vor 1992 weniger als 30 Monate drin, beantragst du eine Kontenklärung (Formular V0100).
- Schon in Rente: Fehlen Kinder in deinem Rentenbescheid, kannst du die Überprüfung beantragen. Die Rente wird dann bis zu vier Jahre rückwirkend nachgezahlt, gerechnet ab dem Beginn des Jahres, in dem du den Antrag stellst (§ 44 Abs. 4 SGB X).
Kinder unter 10: Berücksichtigungszeit und Aufwertung
Vom Tag der Geburt bis zum zehnten Geburtstag ist die Erziehung eine Berücksichtigungszeit (§ 57 SGB VI). Sie bringt allein keine Punkte, zählt aber für Wartezeiten: für die 35 Jahre der Altersrente für langjährig Versicherte (§ 51 Abs. 3), für die 45 Jahre der Rente für besonders langjährig Versicherte (§ 51 Abs. 3a Satz 1 Nr. 2) und für die 33 Jahre der Grundrente (§ 76g Abs. 2). Warst du in der Zeit mehr als geringfügig selbstständig, zählt sie nur mit Pflichtbeiträgen (§ 57 Satz 2). Wann du mit 35 oder 45 Jahren in Rente gehen kannst, zeigt der Renteneintritt-Rechner.
Anders als die Kindererziehungszeit verlängert sich die Berücksichtigungszeit bei mehreren Kindern nicht. Sie läuft von der Geburt des ältesten bis zum zehnten Geburtstag des jüngsten Kindes: Zwei Kinder im Abstand von 3 Jahren bringen zusammen 13 Jahre, nicht 20. Liegen mehr als zehn Jahre zwischen den Geburten, beginnt mit dem zweiten Kind eine neue Berücksichtigungszeit.
Aufwertung für Eltern in Teilzeit
Hast du insgesamt mindestens 25 Jahre im Rentenkonto, gibt es für Monate nach 1991 mit Berücksichtigungszeit einen Aufschlag (§ 70 Abs. 3a SGB VI): Die Punkte aus deinem Gehalt werden um 50 % erhöht, höchstens um 0,0278 Punkte im Monat. Erziehst du zwei Kinder unter zehn gleichzeitig, bekommst du die 0,0278 Punkte auch ohne Job. Zusammen mit Gehalt und Kindererziehungszeit ist bei 0,0833 Punkten im Monat Schluss. In den ersten drei Jahren bringt der Aufschlag deshalb nichts, er wirkt vom dritten bis zum zehnten Geburtstag.
Ein Beispiel: Verdienst du in Teilzeit die Hälfte des Durchschnittsentgelts, 2026 rund 2.164 € im Monat, bekommst du dafür 0,5 Punkte im Jahr. Die Aufwertung legt 0,25 Punkte drauf. Über die 7 Jahre bis zum zehnten Geburtstag sind das 1,75 Punkte, also 74,41 € mehr Rente im Monat. Wie sich Teilzeit sonst auf die Rente auswirkt, zeigt der Teilzeit-Rechner.
Rente ohne eigene Arbeit: die fünf Jahre Wartezeit
Kindererziehungszeiten sind Pflichtbeitragszeiten (§ 3 Satz 1 Nr. 1, § 55 Abs. 1 SGB VI) und zählen voll für die allgemeine Wartezeit von 5 Jahren (§ 50 Abs. 1, § 51 Abs. 1). Erst wenn sie erfüllt ist, gibt es eine Regelaltersrente. Mit zwei Kindern hast du die 60 Monate allein durch die Erziehung zusammen, auch wenn du nie gearbeitet hast.
| Kinder | Monate Erziehung | fehlen zu 5 Jahren | kostet zum Mindestbeitrag |
|---|---|---|---|
| 1 Kind ab 1992 | 36 | 24 Monate | 2.691,84 € |
| 1 Kind vor 1992, Rente vor 2028 | 30 | 30 Monate | 3.364,80 € |
| 1 Kind vor 1992, Rente ab 2028 | 36 | 24 Monate | 2.691,84 € |
| 2 Kinder vor 1992 | 60 | keine | – |
| 2 Kinder ab 1992 | 72 | keine | – |
Mindestbeitrag 2026 für freiwillig Versicherte 112,16 € im Monat. Andere Beitragsmonate, etwa aus einem Minijob mit Rentenbeiträgen, zählen mit.
Mit 24 freiwilligen Monaten zum Mindestbeitrag sind die 5 Jahre voll. Gerechnet mit den Werten von 2026.
- Kindererziehungszeit: 36 Monate
- 3 Punkte
- Fehlende 24 Monate zum Mindestbeitrag von 112,16 €
- 2.691,84 €
- Punkte aus den freiwilligen Beiträgen
- +0,2786 Punkte
- Rentenpunkte zusammen
- 3,2786 Punkte
- Rente im Monat (× 42,52 €)
- 139,41 €
Nach rund 20 Monaten Rente sind die Beiträge brutto wieder drin. Ohne sie gäbe es aus der Erziehungszeit allein gar keine Rente.
Freiwillige Beiträge für ein Jahr kannst du bis zum 31. März des Folgejahres zahlen (§ 197 Abs. 2 SGB VI). Ist eine Vollrente wegen Alters bewilligt und die Regelaltersgrenze erreicht, geht das nicht mehr (§ 7 Abs. 2 SGB VI). Wie viele Punkte du schon hast, zeigt der Rentenpunkte-Rechner.
Häufige Fragen
Muss ich die Mütterrente III beantragen?
Bekommen auch Väter die Mütterrente?
Zählen Adoptiv-, Stief- und Pflegekinder?
Bekommen Beamtinnen die Mütterrente?
Gibt es die Mütterrente auch bei einer Erwerbsminderungsrente?
Kürzt die Mütterrente meine Witwenrente?
Zählt die Mütterrente bei Grundsicherung und Wohngeld?
Zählt die Kindererziehung für die Grundrente?
Muss ich auf die Mütterrente Steuern und Krankenkassenbeitrag zahlen?
Was gilt, wenn ich mein Kind im Ausland erzogen habe?
Quellen
- § 56 SGB VI: Kindererziehungszeiten: Zuordnung, Ausland, Ausschluss, Dauer gesetze-im-internet.de
- § 249 SGB VI: Kinder vor 1992, Glaubhaftmachung vor 1986 gesetze-im-internet.de
- § 70 SGB VI: Punkte je Monat (Abs. 2), Aufwertung für Eltern (Abs. 3a) gesetze-im-internet.de
- § 57 SGB VI: Berücksichtigungszeit bis zum zehnten Geburtstag gesetze-im-internet.de
- § 307d SGB VI: Zuschläge für laufende Renten, Fassung bis Ende 2026 gesetze-im-internet.de
- BGBl. 2025 I Nr. 362: Gesetz vom 22.12.2025 mit Mütterrente III, neuer § 307d und § 249 Abs. 1 recht.bund.de
- DRV: Mütterrente III: Auszahlung ab 2028, Nachzahlung, Antrag deutsche-rentenversicherung.de
- DRV: Kindererziehung, Ihr Plus für die Rente: Faltblatt, 20. Auflage 4/2026 deutsche-rentenversicherung.de
- § 76g SGB VI: Grundrentenzeiten gesetze-im-internet.de
- § 97 SGB VI: Einkommensanrechnung auf Witwenrenten gesetze-im-internet.de
- § 82a SGB XII: Freibetrag in der Grundsicherung gesetze-im-internet.de
- § 50a BeamtVG: Kindererziehungszuschlag für Bundesbeamte gesetze-im-internet.de