Auf dieser Seite
Regelaltersgrenze nach Jahrgang: Tabelle mit Rentenbeginn
Die Regelaltersgrenze steigt seit dem Jahrgang 1947 schrittweise von 65 auf 67, bis Jahrgang 1958 um einen Monat je Jahrgang, danach um zwei (§ 235 Abs. 2 SGB VI). Ab Jahrgang 1964 liegt sie einheitlich bei 67 Jahren (§ 35 Satz 2 SGB VI). Die Rente beginnt im Monat nach dem Erreichen der Grenze, deshalb hängt der Termin auch vom Geburtsmonat ab:
| Jahrgang | Regelaltersgrenze | Rente ab, geboren im Januar | geboren im Dezember |
|---|---|---|---|
| 1947 | 65 Jahre und 1 Monat | März 2012 | Februar 2013 |
| 1948 | 65 Jahre und 2 Monate | April 2013 | März 2014 |
| 1949 | 65 Jahre und 3 Monate | Mai 2014 | April 2015 |
| 1950 | 65 Jahre und 4 Monate | Juni 2015 | Mai 2016 |
| 1951 | 65 Jahre und 5 Monate | Juli 2016 | Juni 2017 |
| 1952 | 65 Jahre und 6 Monate | August 2017 | Juli 2018 |
| 1953 | 65 Jahre und 7 Monate | September 2018 | August 2019 |
| 1954 | 65 Jahre und 8 Monate | Oktober 2019 | September 2020 |
| 1955 | 65 Jahre und 9 Monate | November 2020 | Oktober 2021 |
| 1956 | 65 Jahre und 10 Monate | Dezember 2021 | November 2022 |
| 1957 | 65 Jahre und 11 Monate | Januar 2023 | Dezember 2023 |
| 1958 | 66 Jahre | Februar 2024 | Januar 2025 |
| 1959 | 66 Jahre und 2 Monate | April 2025 | März 2026 |
| 1960 | 66 Jahre und 4 Monate | Juni 2026 | Mai 2027 |
| 1961 | 66 Jahre und 6 Monate | August 2027 | Juli 2028 |
| 1962 | 66 Jahre und 8 Monate | Oktober 2028 | September 2029 |
| 1963 | 66 Jahre und 10 Monate | Dezember 2029 | November 2030 |
| 1964 | 67 Jahre | Februar 2031 | Januar 2032 |
Geburtstag nicht am Ersten des Monats. Wer am Ersten geboren ist, bekommt die Rente einen Monat früher. Hervorgehoben: Jahrgänge, deren Rente 2026 beginnen kann.
Nicht angehoben wurde die Grenze für Versicherte, die vor 1955 geboren sind und vor 2007 Altersteilzeit vereinbart haben, und für Bezieher von Anpassungsgeld im Bergbau (§ 235 Abs. 2 Satz 3 SGB VI). Für sie bleibt es bei 65.
Jahrgang 1964 und jünger: Rente mit 67
Für alle ab Jahrgang 1964 gelten dieselben Altersgrenzen, ob du 1964, 1985 oder 2000 geboren bist: 67 Jahre für die Regelaltersrente, 63 Jahre als frühester Beginn mit 35 Versicherungsjahren, 65 Jahre ohne Abschlag nach 45 Jahren (§§ 35 bis 38 SGB VI). Nur das Datum verschiebt sich:
| Jahrgang | Regelaltersrente | mit 63, 14,4 % Abschlag | mit 65 ohne Abschlag | schwerbehindert frühestens |
|---|---|---|---|---|
| 1964 | Juli 2031 | Juli 2027 | Juli 2029 | Juli 2026 |
| 1965 | Juli 2032 | Juli 2028 | Juli 2030 | Juli 2027 |
| 1966 | Juli 2033 | Juli 2029 | Juli 2031 | Juli 2028 |
| 1967 | Juli 2034 | Juli 2030 | Juli 2032 | Juli 2029 |
| 1968 | Juli 2035 | Juli 2031 | Juli 2033 | Juli 2030 |
| 1969 | Juli 2036 | Juli 2032 | Juli 2034 | Juli 2031 |
| 1970 | Juli 2037 | Juli 2033 | Juli 2035 | Juli 2032 |
| 1975 | Juli 2042 | Juli 2038 | Juli 2040 | Juli 2037 |
| 1980 | Juli 2047 | Juli 2043 | Juli 2045 | Juli 2042 |
| 1985 | Juli 2052 | Juli 2048 | Juli 2050 | Juli 2047 |
| 1990 | Juli 2057 | Juli 2053 | Juli 2055 | Juli 2052 |
| 1995 | Juli 2062 | Juli 2058 | Juli 2060 | Juli 2057 |
| 2000 | Juli 2067 | Juli 2063 | Juli 2065 | Juli 2062 |
Rentenbeginn bei Geburtstag am 15. Juni. Mit 65 ohne Abschlag: nach 45 Beitragsjahren oder bei Schwerbehinderung mit 35 Versicherungsjahren. Schwerbehindert frühestens mit 62 Jahren, dann 10,8 % Abschlag. Für deinen Geburtstag rechnet der Rechner oben.
Rentenbeginn berechnen: der Monatserste nach dem Geburtstag
Die Rente beginnt mit dem Kalendermonat, zu dessen Beginn alle Voraussetzungen erfüllt sind (§ 99 Abs. 1 SGB VI). Dein Lebensjahr vollendest du nach dem BGB schon mit Ablauf des Tages vor deinem Geburtstag (§ 187 Abs. 2 Satz 2, § 188 Abs. 2 BGB). Also rechnest du:
- Geburtstag
- 15. Juni 1966
- Regelaltersgrenze Jahrgang 1966
- 67 Jahre
- 67. Lebensjahr vollendet, am Tag vor dem Geburtstag
- 14. Juni 2033
- Rente ab dem Ersten des Folgemonats
- 1. Juli 2033
Wer am 1. Juni 1966 geboren ist, vollendet sein 67. Lebensjahr schon am 31. Mai 2033, also im Vormonat. Seine Rente beginnt am 1. Juni 2033, einen Monat früher. Das gilt für jeden Weg in die Rente, auch für die Rente mit 63.
Für die frühen Wege rechnest du genauso, nur mit dem anderen Alter. Den Abschlag zählst du in Monaten bis zur Regelaltersgrenze: Wer am 15. Juni 1966 geboren ist, kann ab 1. Juli 2029 mit 63 gehen, 48 Monate × 0,3 % = 14,4 % Abschlag.
Antrag rechtzeitig stellen
Die Rente kommt nur auf Antrag. Geht er bis zum Ende des dritten Kalendermonats nach dem Monat ein, in dem du die Voraussetzungen erfüllst, zahlt die Rentenversicherung ab dem frühestmöglichen Termin. Bei einem späteren Antrag beginnt die Rente erst mit dem Antragsmonat, die Monate davor sind verloren (§ 99 Abs. 1 Satz 2 SGB VI). Stell ihn am besten etwa drei Monate vor dem Wunschtermin, online, bei der Rentenversicherung oder einer Auskunftsstelle.
Alle Wege in die Rente im Überblick
Neben der Regelaltersrente gibt es drei Altersrenten, die früher beginnen können. Sie unterscheiden sich darin, wie viele Jahre du im Rentenkonto brauchst und ob ein Abschlag anfällt. Ab Jahrgang 1964:
| Rente | Wartezeit | ohne Abschlag ab | frühestens ab | Abschlag höchstens | SGB VI |
|---|---|---|---|---|---|
| Regelaltersrente | 5 Jahre | 67 Jahre | 67 Jahre | – | § 35 |
| Langjährig Versicherte | 35 Jahre | 67 Jahre | 63 Jahre | 14,4 % | § 36 |
| Schwerbehinderte Menschen | 35 Jahre | 65 Jahre | 62 Jahre | 10,8 % | § 37 |
| Besonders langjährig Versicherte | 45 Jahre | 65 Jahre | 65 Jahre | – | § 38 |
Abschlag 0,3 % für jeden Monat vor der Grenze ohne Abschlag (§ 77 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a SGB VI).
Übergangsjahrgänge 1958 bis 1963
Für ältere Jahrgänge steigen die Grenzen noch stufenweise. Nach 45 Jahren und bei Schwerbehinderung liegen sie jeweils zwei Jahre unter der Regelaltersgrenze (§§ 236 bis 236b SGB VI):
| Jahrgang | Regelalter | nach 45 Jahren | schwerbehindert | mit 63 |
|---|---|---|---|---|
| 1958 | 66 Jahre | 64 Jahre | 64 Jahrefrühestens 61 Jahre | 10,8 %Abschlag |
| 1959 | 66 Jahre und 2 Monate | 64 Jahre und 2 Monate | 64 Jahre und 2 Monatefrühestens 61 Jahre und 2 Monate | 11,4 %Abschlag |
| 1960 | 66 Jahre und 4 Monate | 64 Jahre und 4 Monate | 64 Jahre und 4 Monatefrühestens 61 Jahre und 4 Monate | 12 %Abschlag |
| 1961 | 66 Jahre und 6 Monate | 64 Jahre und 6 Monate | 64 Jahre und 6 Monatefrühestens 61 Jahre und 6 Monate | 12,6 %Abschlag |
| 1962 | 66 Jahre und 8 Monate | 64 Jahre und 8 Monate | 64 Jahre und 8 Monatefrühestens 61 Jahre und 8 Monate | 13,2 %Abschlag |
| 1963 | 66 Jahre und 10 Monate | 64 Jahre und 10 Monate | 64 Jahre und 10 Monatefrühestens 61 Jahre und 10 Monate | 13,8 %Abschlag |
| 1964 und später | 67 Jahre | 65 Jahre | 65 Jahrefrühestens 62 Jahre | 14,4 %Abschlag |
Alter ohne Abschlag. Die letzte Spalte zeigt den Abschlag, wenn du mit 35 Versicherungsjahren ab 63 gehst.
Rente mit 63: Altersrente für langjährig Versicherte
Mit 35 Versicherungsjahren kannst du ab 63 in Rente gehen (§ 36 SGB VI, für Jahrgänge vor 1964 § 236). Für jeden Monat vor der Regelaltersgrenze sinkt deine Rente um 0,3 %, ab Jahrgang 1964 also um bis zu 14,4 %. Was das in Euro bedeutet:
Jahrgang 1964 oder jünger, Rentenwert ab Juli 2026, nur der Abschlag.
- Rente mit 67: 40 Entgeltpunkte × 42,52 €
- 1.700,80 €
- Zugangsfaktor mit 63: 1 − 48 × 0,003
- 0,856
- Rente mit 63: 1.700,80 € × 0,856
- 1.455,88 €
- Abschlag im Monat, lebenslang
- −244,92 €
Dazu kommt, dass in den 4 Jahren bis zur Regelaltersgrenze keine Beiträge mehr fließen, wenn du aufhörst zu arbeiten. Rechnet man nur den Abschlag, haben die früheren Zahlungen den Verlust erst mit 90 Jahren und 10 Monaten aufgezehrt, ohne Steuern und Rentenerhöhungen gerechnet. Den doppelten Verlust aus Abschlag und fehlenden Beiträgen rechnet der Rentenabschlag-Rechner.
Den Abschlag kannst du ganz oder teilweise mit einer Ausgleichszahlung auffangen (§ 187a SGB VI). Grundlage ist eine besondere Rentenauskunft, die du nach deinem 50. Geburtstag beantragen kannst (§ 187a Abs. 1a). Im Beispiel kostet der volle Ausgleich 65.013 €. Gehst du am Ende doch später, erhöhen die gezahlten Beiträge deine Rente trotzdem.
Nach 45 Jahren: Rente mit 65 ohne Abschlag
Wer 45 Jahre zusammenbekommt, geht ab Jahrgang 1964 mit 65 Jahren ohne Abschlag in Rente (§ 38 SGB VI), ältere Jahrgänge früher (§ 236b SGB VI, Tabelle oben). Vorzeitig mit Abschlag lässt sich diese Rente nicht nehmen. Fehlen dir mit 65 noch Jahre, bleibt der Weg über die Rente für langjährig Versicherte, dann mit Abschlag.
Für die 45 Jahre zählen nicht alle Zeiten im Rentenkonto, sondern nur diese (§ 51 Abs. 3a und 4 SGB VI):
- Pflichtbeiträge aus Arbeit, Ausbildung und Selbstständigkeit, auch aus einem Minijob mit Rentenbeiträgen, aus Kindererziehung, Pflege von Angehörigen, Wehr- oder Zivildienst
- Kindererziehung bis zum zehnten Geburtstag (Berücksichtigungszeit)
- Arbeitslosengeld, Krankengeld und Übergangsgeld, aber kein Arbeitslosengeld in den letzten zwei Jahren vor Rentenbeginn, außer der Arbeitgeber ist insolvent oder hat den Betrieb ganz aufgegeben
- freiwillige Beiträge, wenn du mindestens 18 Jahre Pflichtbeiträge aus Arbeit hast, in den letzten zwei Jahren vor der Rente nicht, wenn du zugleich arbeitslos warst
- Ersatzzeiten, etwa rehabilitierte Haft in der DDR
Nicht mit zählen Schule und Studium, Grundsicherungsgeld (früher Bürgergeld) und Monate aus einem Versorgungsausgleich oder Rentensplitting (§ 51 Abs. 3a Satz 2). Verbindlich entscheidet die Rentenversicherung über die Anrechnung erst mit dem Rentenbescheid (§ 149 Abs. 5 Satz 4 SGB VI). Lass dir deshalb vorher in einer Rentenauskunft zeigen, wie viele Monate sie voraussichtlich anerkennt.
Schwerbehindert: ab 65 ohne Abschlag, ab 62 mit Abschlag
Mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 und 35 Versicherungsjahren gehst du ab Jahrgang 1964 mit 65 Jahren ohne Abschlag in Rente, frühestens mit 62 Jahren und dann 10,8 % Abschlag (§ 37 SGB VI, für ältere Jahrgänge § 236a). Es zählen dieselben Jahre wie bei der Rente mit 63.
Maßgeblich ist, dass du bei Beginn der Rente als schwerbehindert anerkannt bist (§ 37 Satz 1 Nr. 2 SGB VI). Eine Gleichstellung bei einem Grad von 30 oder 40 reicht nicht, weil das Gesetz auf § 2 Abs. 2 SGB IX verweist. Wird dein Grad vor Rentenbeginn unter 50 herabgesetzt, etwa nach einer Heilungsbewährung, giltst du noch bis zum Ende des dritten Monats als schwerbehindert, nachdem der Bescheid unanfechtbar geworden ist (§ 199 Abs. 1 SGB IX). Beginnt deine Rente noch in dieser Zeit, bist du bei Rentenbeginn weiter als schwerbehindert anerkannt. Sinkt der Grad erst nach dem Rentenbeginn, bleibt die bewilligte Rente, weil das Gesetz nur auf den Beginn abstellt.
Welche Jahre für die Rente zählen
Jeder Weg in die Rente hat eine Mindestzeit im Rentenkonto, die Wartezeit (§ 50 SGB VI). Was dafür zählt, ist verschieden:
- 5 Jahre für die Regelaltersrente: Beitragszeiten, also Arbeit, Kindererziehungszeiten, Pflege, Wehr- oder Zivildienst, dazu Ersatzzeiten und Monate aus einem Versorgungsausgleich (§ 51 Abs. 1 und 4, § 52). Aus einem Minijob ohne eigene Rentenbeiträge zählt nur ein Teil der Monate (§ 52 Abs. 2).
- 35 Jahre für die Rente mit 63 und bei Schwerbehinderung: alle rentenrechtlichen Zeiten, auch Schule ab 17 und Studium bis zu acht Jahre, Zeiten mit Arbeitslosengeld, Grundsicherungsgeld oder Krankheit und die Erziehung eines Kindes bis zum zehnten Geburtstag (§ 51 Abs. 3).
- 45 Jahre für die abschlagsfreie Rente mit 65: nur die Zeiten aus dem Abschnitt Nach 45 Jahren.
Ob deine Jahre vollständig im Konto stehen, siehst du im Versicherungsverlauf. Ab 27 bekommst du jedes Jahr eine Renteninformation, ab 55 alle drei Jahre eine ausführlichere Rentenauskunft (§ 109 Abs. 1 SGB VI). Fehlen Zeiten, etwa eine Ausbildung oder ein Auslandsjahr, beantragst du eine Kontenklärung. Die geklärten Daten, die länger als sechs Jahre zurückliegen, stellt die Rentenversicherung per Bescheid fest (§ 149 Abs. 5 SGB VI). Das lohnt sich früh, weil Nachweise nach Jahrzehnten schwer zu finden sind. Wie viele Punkte deine Jahre bringen, zeigt der Rentenpunkte-Rechner.
Flexirente: Teilrente, Hinzuverdienst und länger arbeiten
Eine Hinzuverdienstgrenze für Altersrenten gibt es seit 2023 nicht mehr, du darfst also auch vor der Regelaltersgrenze unbegrenzt dazuverdienen. Für Erwerbsminderungsrenten gelten weiter Grenzen (§ 96a SGB VI). Statt der vollen Rente kannst du eine Teilrente von mindestens 10 % nehmen (§ 42 Abs. 1 SGB VI), etwa für einen gleitenden Übergang mit weniger Stunden. Arbeitest du neben einer vorgezogenen Rente weiter, zahlst du Rentenbeiträge. Die Punkte daraus kommen mit der Regelaltersgrenze dazu und danach jedes Jahr zum 1. Juli (§ 66 Abs. 3a SGB VI).
Später gehen: 0,5 % mehr je Monat
Für jeden Monat, den du nach der Regelaltersgrenze mit der Rente wartest, steigt sie um 0,5 %, lebenslang (§ 77 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b SGB VI). Mit 40 Entgeltpunkten werden aus 1.700,80 € nach 12 Monaten 1.802,85 €. Bis die höhere Rente die entgangenen Zahlungen eingeholt hat, vergehen immer 200 Monate, also 16 Jahre und 8 Monate ab dem späteren Beginn, unabhängig davon, wie lange du wartest. Beiträge aus Arbeit in der Zeit kommen dazu.
Beziehst du schon die volle Rente und arbeitest nach der Regelaltersgrenze weiter, bist du rentenversicherungsfrei. Verzichtest du schriftlich oder elektronisch gegenüber deinem Arbeitgeber darauf, zahlst du weiter ein und deine Rente steigt jedes Jahr zum 1. Juli (§ 5 Abs. 4, § 66 Abs. 3a SGB VI). Seit 2026 bleibt Lohn ab dem Monat nach der Regelaltersgrenze bis 2.000 € im Monat steuerfrei, 24.000 € im Jahr, wenn der Arbeitgeber für dich Rentenbeiträge zahlt (Aktivrente, § 3 Nr. 21 EStG). Für Minijobs gilt das nicht. Netto und Steuerersparnis rechnet der Aktivrente-Rechner.
Krankenversicherung als Rentner
Wer gesetzlich versichert war, kommt als Rentner meist in die Krankenversicherung der Rentner. Voraussetzung: In der zweiten Hälfte deines Erwerbslebens warst du mindestens zu 90 % gesetzlich versichert, als Mitglied oder familienversichert (§ 5 Abs. 1 Nr. 11 SGB V). Für jedes Kind werden 3 Jahre angerechnet (§ 5 Abs. 2 Satz 3 SGB V).
In der Krankenversicherung der Rentner zahlst du Beiträge nur auf Rente, Betriebsrente und Arbeitseinkommen. Wer die Grenze nicht schafft, bleibt freiwillig versichert und zahlt auch auf Mieteinnahmen und Kapitalerträge. Das kann deutlich teurer werden. Was du zahlst, rechnet der KVdR-Rechner aus, wie viel Rente dir bleibt, der Rentenrechner.
Häufige Fragen
Kann ich mit 60 in Rente gehen?
Was ist der Unterschied zwischen Regelaltersgrenze und Renteneintrittsalter?
Wird die Regelaltersgrenze weiter steigen?
Kann ich von der Rente mit Abschlag später in eine abschlagsfreie wechseln?
Zählt das Studium für die Rente?
Zählen Monate aus dem Versorgungsausgleich für die Wartezeit?
Wann kommt die erste Rente aufs Konto?
Muss ich mit der Regelaltersgrenze aufhören zu arbeiten?
Wie wird meine Rente besteuert?
Was gilt, wenn ich vor der Rente erwerbsgemindert werde?
Quellen
- § 235 SGB VI: Regelaltersgrenze der Jahrgänge 1947 bis 1963 gesetze-im-internet.de
- §§ 35 bis 38 SGB VI: Altersrenten ab Jahrgang 1964: 67, 63, 65 und 62 gesetze-im-internet.de
- § 236 SGB VI: Langjährig Versicherte, Jahrgänge vor 1964 gesetze-im-internet.de
- § 236a SGB VI: Schwerbehinderte Menschen, Jahrgänge vor 1964 gesetze-im-internet.de
- § 236b SGB VI: Nach 45 Jahren, Jahrgänge vor 1964 gesetze-im-internet.de
- §§ 50 bis 52 SGB VI: Wartezeiten und was auf sie zählt gesetze-im-internet.de
- § 77 SGB VI: Zugangsfaktor: Abschlag und Zuschlag gesetze-im-internet.de
- § 99 SGB VI: Rentenbeginn und Antragsfrist gesetze-im-internet.de
- §§ 187, 188 BGB: Berechnung des Lebensalters gesetze-im-internet.de
- § 118 SGB VI: Auszahlung am Monatsende gesetze-im-internet.de
- § 109 SGB VI: Renteninformation und Rentenauskunft gesetze-im-internet.de
- § 149 SGB VI: Versicherungskonto und Kontenklärung gesetze-im-internet.de
- § 187a SGB VI: Ausgleichszahlung für Abschläge gesetze-im-internet.de
- § 2 und § 199 SGB IX: Schwerbehinderung und ihr Ende gesetze-im-internet.de
- §§ 34, 42 SGB VI: Kein Wechsel nach Bewilligung, Teilrente gesetze-im-internet.de
- § 66 und § 5 SGB VI: Beiträge neben der Rente (Abs. 3a), Verzicht auf Versicherungsfreiheit gesetze-im-internet.de
- § 41 SGB VI: Altersrente und Ende des Arbeitsverhältnisses gesetze-im-internet.de
- § 3 Nr. 21 EStG: Aktivrente gesetze-im-internet.de
- § 22 EStG: Besteuerungsanteil nach Jahr des Rentenbeginns gesetze-im-internet.de
- § 5 SGB V: Krankenversicherung der Rentner, Abs. 1 Nr. 11 und Abs. 2 gesetze-im-internet.de
Passende Rechner
- Rentenrechner Wie hoch deine Rente wird
- Rentenabschlag Was früher in Rente kostet
- Aktivrente Weiterarbeiten mit 2.000 € steuerfrei im Monat
- Behinderten-Pauschbetrag Steuerersparnis bei Schwerbehinderung
- Altersteilzeit Halbe Arbeitszeit bis zum Rentenbeginn
- Rentenpunkte Entgeltpunkte aus deinem Gehalt
- Rentenbesteuerung Steuer auf die Rente
- Krankenversicherung der Rentner Beiträge auf Rente und Betriebsrente
- Erwerbsminderungsrente Rente vor der Altersgrenze
- Teilrente Einen Teil der Rente nehmen und weiterarbeiten