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Vermögensaufbau-Rechner

Du willst in 25 Jahren 300.000 € haben und hast 10.000 € schon angelegt? Bei 5 % Rendite im Jahr brauchst du dafür 454 € im Monat. Der Rechner dreht die Sparplan-Rechnung um: Du gibst das Ziel vor, er nennt die Rate.

Stand: So werden die Rechner geprüft

Vermögensaufbau-Rechner

Nötige Sparrate im Monat

454 €

eingezahlt 146.309 € · Ertrag 153.691 €

Für 300.000 € in 25 Jahren sparst du 454 € im Monat. Fängst du fünf Jahre später an, sind es 674 €.

Eingezahlt
146.309 €
Ertrag
153.691 €
Startkapital wird zu
33.864 €

Mit mehreren Renditen rechnen: Was eine Anlage in 20 Jahren bringt, weiß niemand vorher. Rechne dein Ziel mit einer vorsichtigen und einer mittleren Annahme durch. Die Lücke dazwischen zeigt dir, wie viel Puffer du einplanen solltest.

Auf dieser Seite
  1. Sparrate für 100.000 €
  2. So wird gerechnet
  3. Früh anfangen
  4. Kaufkraft und steigende Rate
  5. Wo das Geld liegen kann
  6. Steuern beim Sparen
  7. Vermögen für eine Wunschrente
  8. Häufige Fragen
  9. Quellen

Sparrate für 100.000 €

Zeit0 % Rendite3 % Rendite5 % Rendite7 % Rendite
10 Jahre833 €717 €648 €585 €
20 Jahre417 €306 €246 €197 €
30 Jahre278 €173 €123 €86 €

Monatliche Rate ohne Startkapital, vor Steuern. Für 200.000 € verdoppelst du die Rate.

So wird die Sparrate berechnet

Der Rechner dreht die Zinseszins-Rechnung um: Er sucht die monatliche Rate, die zusammen mit dem Startkapital nach der gewählten Zeit genau das Ziel erreicht.

Sparrate = (Ziel − Startkapital × qn) × (q − 1) ÷ (qn − 1)
q = 1 + Monatsrendite, n = Zahl der Monate

Für 300.000 € in 25 Jahren bei 5 % Rendite und 10.000 € Startkapital sind das 454 € im Monat. Die Rendite ist eine Annahme, deshalb lohnt es sich, mit mehreren Werten zu rechnen.

Früh anfangen zahlt sich aus

Je mehr Zeit das Geld hat, desto mehr erledigt der Zinseszins. Für 300.000 € bei 5 % Rendite:

Zeit bis zum ZielRate im Monatselbst eingezahlt
40 Jahre202 €97.132 €
30 Jahre368 €132.454 €
20 Jahre739 €177.425 €
10 Jahre1.943 €233.216 €

Kaufkraft und steigende Rate

Meinst du 300.000 € in heutiger Kaufkraft, musst du bei 2 % Inflation nach 25 Jahren rund 492.000 € haben. Die Rate steigt dann von 454 € auf 782 €. Erhöhst du die Rate stattdessen jedes Jahr um 3 %, reicht für das nominale Ziel ein Start mit 336 €, im letzten Jahr sind es 682 €.

Rendite ist nicht garantiert

Aktienkurse können über Jahre fallen. Wer das Geld zu einem festen Termin braucht, schichtet einige Jahre vorher in sichere Anlagen um, damit ein Crash kurz vor dem Ziel nicht alles verschiebt.

Wo das Geld liegen kann

Welche Rendite realistisch ist, hängt davon ab, wo das Geld liegt und wie lange du es nicht brauchst:

  • Zuerst die Rücklage: Als Notgroschen nennt die Verbraucherzentrale als Daumenregel zwei bis drei Monatsgehälter auf dem Tagesgeld. Erst den Rest legst du langfristig an.
  • Tagesgeld und Festgeld: sicher bis 100.000 € je Bank über die Einlagensicherung, dafür niedrige Zinsen. Gut für die Rücklage und Ziele in wenigen Jahren.
  • Anleihen und Anleihenfonds: etwas mehr Ertrag, dafür Kursschwankungen, wenn sich die Zinsen ändern.
  • Aktienfonds und ETFs: auf lange Sicht in der Vergangenheit die höchste Rendite, dafür Jahre mit deutlichen Verlusten. Sinnvoll für Ziele, die viele Jahre entfernt sind.

Viele kombinieren beides: Ein sicherer Teil deckt die nächsten Jahre ab, der Rest wächst in Aktienfonds. Wie du die Mischung hältst, zeigt der Rebalancing-Rechner.

Steuern beim Sparen

Zinsen, Dividenden und Kursgewinne sind bis zum Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € im Jahr steuerfrei, bei Ehepaaren 2.000 €. Darüber gehen 25 % Abgeltungsteuer plus Soli ab. Erteil deiner Bank einen Freistellungsauftrag, sonst zieht sie vom ersten Euro an Steuer ab.

Bei Aktienfonds sind 30 % der Erträge steuerfrei, und versteuert wird zum großen Teil erst beim Verkauf. Das lässt mehr Geld für den Zinseszins im Depot. Wie viel nach Steuern bleibt, rechnen der ETF-Sparplan-Rechner und der Kapitalertragsteuer-Rechner.

Wie viel Vermögen für eine Wunschrente?

Eine grobe Rückrechnung liefert die 4-Prozent-Regel: Für eine monatliche Zusatzrente brauchst du etwa das 300-Fache als Vermögen, weil 4 % im Jahr als vorsichtige Entnahme gelten. Wie viel du dafür sparen musst:

Zusatzrente im Monatnötiges VermögenSparrate über 25 Jahre
500 €150.000 €256 €
1.000 €300.000 €512 €
1.500 €450.000 €768 €

5 % Rendite im Jahr, ohne Startkapital, vor Steuern und ohne Inflation. Um in 25 Jahren die Kaufkraft von heute 1.000 € zu haben, brauchst du bei 2 % Inflation gut 1.600 €.

Wie lange ein Vermögen bei einer bestimmten Entnahme reicht, rechnet der Entnahmeplan-Rechner, wie groß die Lücke zur gesetzlichen Rente ist, der Rentenlücken-Rechner.

Häufige Fragen

Wie viel sollte ich jeden Monat sparen?
Eine feste Quote gibt es nicht, es kommt auf dein Ziel an. Zuerst gehört ein Notgroschen aufs Tagesgeld, laut Verbraucherzentrale als Daumenregel zwei bis drei Monatsgehälter. Was danach übrig bleibt und lange liegen kann, gehört in den Vermögensaufbau. Der Rechner oben zeigt, welche Rate dein Ziel braucht.
Wo lege ich das Geld am besten an?
Das hängt davon ab, wann du es brauchst und wie viel Schwankung du aushältst. Tagesgeld und Festgeld sind bis 100.000 € je Bank gesichert, bringen aber wenig. Breit gestreute Aktienfonds haben über lange Zeiträume mehr gebracht, können aber zwischendurch stark fallen. Eine Garantie für eine Rendite gibt es dort nicht.
Wie viel Vermögen brauche ich für 1.000 € Zusatzrente?
Nach der 4-Prozent-Regel, einer Faustregel für Entnahmen aus einem gemischten Depot, etwa 300.000 €. Dafür bräuchtest du über 25 Jahre bei angenommenen 5 % Rendite 512 € im Monat. Die Regel ist keine Garantie, bei schlechten Börsenjahren kann das Geld früher aufgebraucht sein.
Was kostet das Sparen im Depot?
Laufende Fondskosten, die sich in der Gesamtkostenquote zeigen, und Kosten für Kauf und Depot. Schon ein Prozent im Jahr mindert das Endvermögen über Jahrzehnte deutlich. Wie viel, zeigt der ETF-Kosten-Rechner.
Welche Rendite soll ich ansetzen?
Das hängt von der Anlage ab und ist immer eine Annahme. Zum Vergleich: Täglich fällige Einlagen (Tagesgeld- und Girokonten) brachten im August 2026 im Schnitt 0,51 %, Festgeld über zwei Jahre 2,72 % (Bundesbank). Aktien schwanken stark, über lange Zeiträume lag ihre Rendite in der Vergangenheit deutlich darüber, eine Zusage für die Zukunft ist das nicht.
Warum mit Inflation rechnen?
Weil 300.000 € in 25 Jahren weniger kaufen als heute. Stellst du die Inflation ein, meint dein Ziel heutige Kaufkraft, und der Rechner erhöht den Betrag entsprechend.
Sind Steuern eingerechnet?
Nein, der Rechner rechnet vor Steuern. Bei einem Aktien-ETF gehen beim Verkauf Abgeltungsteuer und Soli auf den Gewinn ab, 30 % davon sind steuerfrei. Wie viel netto übrig bleibt, zeigt der ETF-Sparplan-Rechner.
Was bringt es, die Sparrate jedes Jahr zu erhöhen?
Du startest niedriger und passt die Rate an dein Gehalt an. Weil die späteren, höheren Raten weniger Zeit zum Wachsen haben, zahlst du insgesamt etwas mehr ein als mit fester Rate.

Quellen

  1. Bundesbank: MFI-Zinsstatistik: Zinsen für täglich fällige Einlagen und Festgeld, Stand August 2026 bundesbank.de
  2. Verbraucherzentrale: Notgroschen aufs Tagesgeld: Daumenregel zwei bis drei Monatsgehälter verbraucherzentrale.de
  3. § 8 EinSiG: Gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € gesetze-im-internet.de
  4. § 20 EStG: Sparer-Pauschbetrag (Abs. 9) gesetze-im-internet.de
  5. § 32d EStG: Abgeltungsteuer von 25 % auf Kapitalerträge gesetze-im-internet.de
  6. § 20 InvStG: Teilfreistellung von 30 % bei Aktienfonds gesetze-im-internet.de

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