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Sparrate für 100.000 €
| Zeit | 0 % Rendite | 3 % Rendite | 5 % Rendite | 7 % Rendite |
|---|---|---|---|---|
| 10 Jahre | 833 € | 717 € | 648 € | 585 € |
| 20 Jahre | 417 € | 306 € | 246 € | 197 € |
| 30 Jahre | 278 € | 173 € | 123 € | 86 € |
Monatliche Rate ohne Startkapital, vor Steuern. Für 200.000 € verdoppelst du die Rate.
So wird die Sparrate berechnet
Der Rechner dreht die Zinseszins-Rechnung um: Er sucht die monatliche Rate, die zusammen mit dem Startkapital nach der gewählten Zeit genau das Ziel erreicht.
Sparrate = (Ziel − Startkapital × qn) × (q − 1) ÷ (qn − 1)
q = 1 + Monatsrendite, n = Zahl der Monate
Für 300.000 € in 25 Jahren bei 5 % Rendite und 10.000 € Startkapital sind das 454 € im Monat. Die Rendite ist eine Annahme, deshalb lohnt es sich, mit mehreren Werten zu rechnen.
Früh anfangen zahlt sich aus
Je mehr Zeit das Geld hat, desto mehr erledigt der Zinseszins. Für 300.000 € bei 5 % Rendite:
| Zeit bis zum Ziel | Rate im Monat | selbst eingezahlt |
|---|---|---|
| 40 Jahre | 202 € | 97.132 € |
| 30 Jahre | 368 € | 132.454 € |
| 20 Jahre | 739 € | 177.425 € |
| 10 Jahre | 1.943 € | 233.216 € |
Kaufkraft und steigende Rate
Meinst du 300.000 € in heutiger Kaufkraft, musst du bei 2 % Inflation nach 25 Jahren rund 492.000 € haben. Die Rate steigt dann von 454 € auf 782 €. Erhöhst du die Rate stattdessen jedes Jahr um 3 %, reicht für das nominale Ziel ein Start mit 336 €, im letzten Jahr sind es 682 €.
Aktienkurse können über Jahre fallen. Wer das Geld zu einem festen Termin braucht, schichtet einige Jahre vorher in sichere Anlagen um, damit ein Crash kurz vor dem Ziel nicht alles verschiebt.
Wo das Geld liegen kann
Welche Rendite realistisch ist, hängt davon ab, wo das Geld liegt und wie lange du es nicht brauchst:
- Zuerst die Rücklage: Als Notgroschen nennt die Verbraucherzentrale als Daumenregel zwei bis drei Monatsgehälter auf dem Tagesgeld. Erst den Rest legst du langfristig an.
- Tagesgeld und Festgeld: sicher bis 100.000 € je Bank über die Einlagensicherung, dafür niedrige Zinsen. Gut für die Rücklage und Ziele in wenigen Jahren.
- Anleihen und Anleihenfonds: etwas mehr Ertrag, dafür Kursschwankungen, wenn sich die Zinsen ändern.
- Aktienfonds und ETFs: auf lange Sicht in der Vergangenheit die höchste Rendite, dafür Jahre mit deutlichen Verlusten. Sinnvoll für Ziele, die viele Jahre entfernt sind.
Viele kombinieren beides: Ein sicherer Teil deckt die nächsten Jahre ab, der Rest wächst in Aktienfonds. Wie du die Mischung hältst, zeigt der Rebalancing-Rechner.
Steuern beim Sparen
Zinsen, Dividenden und Kursgewinne sind bis zum Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € im Jahr steuerfrei, bei Ehepaaren 2.000 €. Darüber gehen 25 % Abgeltungsteuer plus Soli ab. Erteil deiner Bank einen Freistellungsauftrag, sonst zieht sie vom ersten Euro an Steuer ab.
Bei Aktienfonds sind 30 % der Erträge steuerfrei, und versteuert wird zum großen Teil erst beim Verkauf. Das lässt mehr Geld für den Zinseszins im Depot. Wie viel nach Steuern bleibt, rechnen der ETF-Sparplan-Rechner und der Kapitalertragsteuer-Rechner.
Wie viel Vermögen für eine Wunschrente?
Eine grobe Rückrechnung liefert die 4-Prozent-Regel: Für eine monatliche Zusatzrente brauchst du etwa das 300-Fache als Vermögen, weil 4 % im Jahr als vorsichtige Entnahme gelten. Wie viel du dafür sparen musst:
| Zusatzrente im Monat | nötiges Vermögen | Sparrate über 25 Jahre |
|---|---|---|
| 500 € | 150.000 € | 256 € |
| 1.000 € | 300.000 € | 512 € |
| 1.500 € | 450.000 € | 768 € |
5 % Rendite im Jahr, ohne Startkapital, vor Steuern und ohne Inflation. Um in 25 Jahren die Kaufkraft von heute 1.000 € zu haben, brauchst du bei 2 % Inflation gut 1.600 €.
Wie lange ein Vermögen bei einer bestimmten Entnahme reicht, rechnet der Entnahmeplan-Rechner, wie groß die Lücke zur gesetzlichen Rente ist, der Rentenlücken-Rechner.
Häufige Fragen
Wie viel sollte ich jeden Monat sparen?
Wo lege ich das Geld am besten an?
Wie viel Vermögen brauche ich für 1.000 € Zusatzrente?
Was kostet das Sparen im Depot?
Welche Rendite soll ich ansetzen?
Warum mit Inflation rechnen?
Sind Steuern eingerechnet?
Was bringt es, die Sparrate jedes Jahr zu erhöhen?
Quellen
- Bundesbank: MFI-Zinsstatistik: Zinsen für täglich fällige Einlagen und Festgeld, Stand August 2026 bundesbank.de
- Verbraucherzentrale: Notgroschen aufs Tagesgeld: Daumenregel zwei bis drei Monatsgehälter verbraucherzentrale.de
- § 8 EinSiG: Gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € gesetze-im-internet.de
- § 20 EStG: Sparer-Pauschbetrag (Abs. 9) gesetze-im-internet.de
- § 32d EStG: Abgeltungsteuer von 25 % auf Kapitalerträge gesetze-im-internet.de
- § 20 InvStG: Teilfreistellung von 30 % bei Aktienfonds gesetze-im-internet.de