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Rürup-Werte 2026 auf einen Blick
| Wert | 2026 | Grundlage |
|---|---|---|
| Höchstbetrag für Alleinstehende | 30.826 € | § 10 Abs. 3 Satz 1 EStG |
| Höchstbetrag für zusammen veranlagte Ehepaare | 61.652 € | § 10 Abs. 3 Satz 2 EStG |
| Davon als Sonderausgabe abziehbar | 100 % | § 10 Abs. 3 Satz 6 EStG |
| Frühester Rentenbeginn für Verträge ab 2012 | 62 Jahre | § 10 Abs. 1 Nr. 2 EStG |
| Steuerpflichtiger Teil der Rente bei Beginn 2026 | 84 % | § 22 Nr. 1 Satz 3 EStG |
| Kleinbetragsrente im Monat, die auf einmal ausgezahlt werden darf | bis 59,32 € | § 93 Abs. 3 EStG |
| Pfändungsschutz beim Ansparen mit 28 bis 67 Jahren, im Jahr | 7.000 € | § 851c Abs. 2 ZPO |
| Garantiezins klassischer Neuverträge höchstens | 1 % | § 2 Abs. 1 DeckRV |
Was die Rürup-Rente ist
Die Rürup-Rente, amtlich Basisrente, ist ein privater Vertrag, den das Steuerrecht wie die gesetzliche Rente behandelt (§ 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b EStG). Er darf nur eine monatliche, lebenslange Rente vorsehen, frühestens ab 62, bei Verträgen von vor 2012 ab 60 (§ 10 Abs. 6). Die Ansprüche sind nicht vererblich, nicht übertragbar, nicht beleihbar, nicht veräußerbar und nicht kapitalisierbar.
Abschließen und absetzen kann jeder, der Steuern zahlt, ob angestellt, selbstständig oder verbeamtet. Gedacht ist sie vor allem für Selbstständige, die weder gesetzlich rentenversichert sind noch Riester bekommen. Steuerlich zählt nur ein Vertrag, der nach § 5a des Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetzes zertifiziert ist (§ 10 Abs. 2 Satz 2 EStG).
Angeboten wird sie als klassische Rentenversicherung mit Garantiezins, als Fondspolice und als Mischform. Für klassische Neuverträge liegt der Garantiezins seit dem 1. Januar 2025 bei höchstens 1 % (§ 2 Abs. 1 DeckRV). Fonds bieten mehr Renditechancen, schwanken aber bis zum Rentenbeginn.
Höchstbetrag 2026: so wird er berechnet
Wie viel du absetzen kannst, hängt nicht am Rürup-Vertrag allein. Der Höchstbetrag gilt für alle Beiträge zur Basisversorgung zusammen: gesetzliche Rentenversicherung mit Arbeitgeberanteil, berufsständische Versorgungswerke, landwirtschaftliche Alterskasse und Rürup (§ 10 Abs. 1 Nr. 2 EStG). Er entspricht dem Höchstbeitrag zur knappschaftlichen Rentenversicherung, aufgerundet auf volle Euro (§ 10 Abs. 3 Satz 1).
- Beitragsbemessungsgrenze der knappschaftlichen Rentenversicherung
- 124.800 €
- Beitragssatz der knappschaftlichen Rentenversicherung
- 24,7 %
- Höchstbeitrag
- 30.825,60 €
- Höchstbetrag, aufgerundet auf volle Euro
- 30.826 €
Für zusammen veranlagte Ehepaare verdoppelt sich der Betrag auf 61.652 € (§ 10 Abs. 3 Satz 2). Er gilt dann für die Beiträge von euch beiden.
Für Rürup bleibt, was die anderen Beiträge übrig lassen. Bei Angestellten zählt der ganze Rentenbeitrag von 18,6 % mit, auch der Anteil des Arbeitgebers (§ 10 Abs. 1 Nr. 2 Satz 6). Diesen steuerfreien Arbeitgeberanteil zieht das Finanzamt am Ende wieder ab (§ 10 Abs. 3 Satz 5). Er belegt also Platz im Höchstbetrag, ohne selbst abziehbar zu sein:
- Höchstbetrag
- 30.826 €
- Rentenbeitrag von Arbeitnehmer und Arbeitgeber, 18,6 %
- −11.160 €
- Platz für Rürup
- 19.666 €
- Altersvorsorgebeiträge mit 5.000 € Rürup
- 16.160 €
- Steuerfreier Arbeitgeberanteil, 9,3 %
- −5.580 €
- Als Sonderausgaben abziehbar
- 10.580 €
Der Rürup-Beitrag zählt voll, ohne ihn wären nur 5.580 € abziehbar. Bei 45.000 € zu versteuerndem Einkommen spart er 1.626 € Steuer.
So viel Platz bleibt Angestellten bei verschiedenen Gehältern:
| Brutto im Jahr | Rentenbeitrag gesamt | frei für Rürup |
|---|---|---|
| 30.000 € | 5.580 € | 25.246 € |
| 45.000 € | 8.370 € | 22.456 € |
| 60.000 € | 11.160 € | 19.666 € |
| 80.000 € | 14.880 € | 15.946 € |
| 101.400 € | 18.860 € | 11.966 € |
Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil zusammen 18,6 % bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 101.400 €, alleinstehend.
Beamte, Richter und Soldaten zahlen keine Rentenbeiträge, bekommen aber eine Pension. Deshalb kürzt das Finanzamt ihren Höchstbetrag um einen fiktiven Gesamtbeitrag zur Rentenversicherung auf die Besoldung (§ 10 Abs. 3 Satz 3 Nr. 1 Buchst. a EStG). Für sie bleibt ungefähr so viel frei wie für Angestellte mit demselben Brutto. Gekürzt wird auch bei Arbeitnehmern ohne Rentenversicherungspflicht, die über ihren Vertrag eine Altersversorgung erwerben, etwa manchen Gesellschafter-Geschäftsführern mit Pensionszusage (Buchst. b). Ärzte, Anwälte und andere Kammerberufe füllen den Höchstbetrag mit ihren Beiträgen ans Versorgungswerk. Trag sie im Rechner oben als andere Beiträge ein.
2005 zählten 60 % der Altersvorsorgebeiträge, jedes Jahr kamen 2 Prozentpunkte dazu, 2022 waren es 94 %. Mit dem Jahressteuergesetz 2022 wurde der volle Abzug auf 2023 vorgezogen (§ 10 Abs. 3 Satz 6 EStG). Seitdem zählt jeder Euro bis zum Höchstbetrag.
Steuerersparnis nach Einkommen: die Tabelle
Wie viel du sparst, hängt von deinem Grenzsteuersatz ab, also dem Steuersatz auf die letzten Euros deines Einkommens. Je höher das Einkommen, desto mehr bringt jeder Euro Beitrag. Die Tabelle rechnet mit dem Tarif 2026 und dem Solidaritätszuschlag, für Alleinstehende ohne andere Basisvorsorge, also etwa Selbstständige:
| zu versteuerndes Einkommen | Grenzsteuersatz | 2.400 € Beitrag | 6.000 € Beitrag | 12.000 € Beitrag | 30.826 € Beitrag |
|---|---|---|---|---|---|
| 25.000 € | 26 % | 625 € (26 %) | 1.525 € (25 %) | 2.755 € (23 %) | 2.850 € (9 %) |
| 30.000 € | 28 % | 667 € (28 %) | 1.630 € (27 %) | 3.134 € (26 %) | 4.217 € (14 %) |
| 40.000 € | 32 % | 750 € (31 %) | 1.837 € (31 %) | 3.549 € (30 %) | 7.209 € (23 %) |
| 50.000 € | 35 % | 833 € (35 %) | 2.045 € (34 %) | 3.965 € (33 %) | 9.181 € (30 %) |
| 60.000 € | 39 % | 916 € (38 %) | 2.253 € (38 %) | 4.381 € (37 %) | 10.248 € (33 %) |
| 70.000 € | 42 % | 999 € (42 %) | 2.460 € (41 %) | 4.796 € (40 %) | 11.315 € (37 %) |
| 80.000 € | 42 % | 1.128 € (47 %) | 2.772 € (46 %) | 5.286 € (44 %) | 12.457 € (40 %) |
| 100.000 € | 42 % | 1.128 € (47 %) | 2.820 € (47 %) | 5.640 € (47 %) | 14.197 € (46 %) |
| 150.000 € | 42 % | 1.063 € (44 %) | 2.659 € (44 %) | 5.317 € (44 %) | 13.659 € (44 %) |
Steuerersparnis im Jahr, in Klammern der Anteil am Beitrag. Grenzsteuersatz ohne Soli. 30.826 € ist der volle Höchstbetrag. Ohne Kirchensteuer.
Bei 100.000 € spart ein Beitrag von 6.000 € anteilig mehr als bei 150.000 €, 47 % statt 44 %. Das ist kein Rechenfehler: In diesem Bereich steigt der Solidaritätszuschlag gerade an (Milderungszone, § 4 SolzG), jeder abgesetzte Euro spart deshalb auch besonders viel Soli. Bei kleinem Einkommen bringt der volle Höchstbetrag dagegen wenig: Sinkt das Einkommen durch den Abzug unter den Grundfreibetrag von 12.348 €, verfällt der Rest, vortragen lässt er sich nicht.
Für zusammen veranlagte Ehepaare mit Splittingtarif:
| zu versteuerndes Einkommen | 6.000 € Beitrag | 12.000 € Beitrag | 30.000 € Beitrag | 61.652 € Beitrag |
|---|---|---|---|---|
| 60.000 € | 1.662 € (28 %) | 3.260 € (27 %) | 7.564 € (25 %) | 8.434 € (14 %) |
| 80.000 € | 1.868 € (31 %) | 3.674 € (31 %) | 8.718 € (29 %) | 14.418 € (23 %) |
| 100.000 € | 2.076 € (35 %) | 4.090 € (34 %) | 9.756 € (33 %) | 18.362 € (30 %) |
| 150.000 € | 2.523 € (42 %) | 5.041 € (42 %) | 12.265 € (41 %) | 23.609 € (38 %) |
| 200.000 € | 2.820 € (47 %) | 5.640 € (47 %) | 14.099 € (47 %) | 28.394 € (46 %) |
Steuerersparnis im Jahr, in Klammern der Anteil am Beitrag. Beide ohne andere Basisvorsorge, ohne Kirchensteuer.
- Beitrag im Jahr
- 6.000 €
- Höchstbetrag, nichts belegt
- 30.826 €
- Steuer gespart bei 60.000 € zu versteuerndem Einkommen
- −2.253 €
- Aufwand nach Steuer
- 3.747 €
Ein Ehepaar mit 100.000 € zu versteuerndem Einkommen spart mit 12.000 € Beitrag 4.090 €. Deine eigene Zahl rechnet der Rechner oben, das zu versteuernde Einkommen steht in deinem letzten Steuerbescheid.
Einmalzahlung und Zuzahlung: wann der Abzug zählt
Absetzen kannst du einen Beitrag in dem Jahr, in dem du ihn zahlst (§ 11 Abs. 2 Satz 1 EStG). Eine Zuzahlung im Dezember senkt also noch die Steuer des laufenden Jahres. Laufende Beiträge, die kurz vor oder nach dem Jahreswechsel fließen, zählen zu dem Jahr, zu dem sie gehören (Satz 2). Ob dein Vertrag Zuzahlungen erlaubt, steht in den Bedingungen.
Über den Höchstbetrag hinaus bringt eine Einmalzahlung im selben Jahr nichts. Und weil der Steuersatz mit jedem abgezogenen Euro sinkt, lohnt es sich oft, eine große Summe auf mehrere Jahre zu verteilen:
- Zu versteuerndes Einkommen in jedem Jahr
- 80.000 €
- 30.000 € in einem Jahr: Steuer gespart
- 12.168 €
- 3 × 10.000 € in drei Jahren: Steuer gespart
- 13.355 €
- Vorteil durch Verteilen
- 1.187 €
Alleinstehend, ohne andere Basisvorsorge, Tarif 2026 mit Soli in allen drei Jahren.
Rürup im Jahr einer Abfindung
Besonders viel bringt eine Einzahlung im Jahr einer Abfindung. Die Fünftelregelung rechnet mit deinem übrigen Einkommen ohne die Abfindung (§ 34 Abs. 1 EStG). Ein Rürup-Beitrag senkt genau dieses Einkommen, damit sinkt auch die Steuer auf die Abfindung. Bei 50.000 € Abfindung, 45.000 € übrigem zu versteuernden Einkommen und 15.000 € Rürup-Beitrag spart der Beitrag 7.937 €, also 53 %. Ohne Abfindung wären es 4.618 €. Voraussetzung ist, dass im Höchstbetrag noch so viel Platz ist. Wie die Fünftelregelung rechnet, zeigt der Abfindungsrechner.
Kurz vor der Rente
Auch kurz vor dem Rentenbeginn kann sich eine Einmalzahlung lohnen. Sie zählt voll als Sonderausgabe, die Rente daraus ist bei einem Beginn 2027 aber nur zu 84,5 % steuerpflichtig, oft zu einem niedrigeren Satz als heute. Ob sich das rechnet, entscheidet der garantierte Rentenfaktor, also wie viel Monatsrente der Anbieter für dein Geld zahlt.
Besteuerung der Rürup-Rente im Alter
Die Rürup-Rente wird im Alter wie die gesetzliche Rente besteuert: Steuerpflichtig ist ein Anteil, der vom Jahr des Rentenbeginns abhängt (§ 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa EStG). Wer später in Rente geht, versteuert mehr, ab 2058 alles.
| Rentenbeginn | steuerpflichtig | steuerfrei |
|---|---|---|
| 2026 | 84 % | 16 % |
| 2030 | 86 % | 14 % |
| 2035 | 88,5 % | 11,5 % |
| 2040 | 91 % | 9 % |
| 2045 | 93,5 % | 6,5 % |
| 2050 | 96 % | 4 % |
| 2058 | 100 % | 0 % |
Der steuerfreie Teil wird ab dem Jahr nach dem Rentenbeginn als fester Euro-Betrag festgeschrieben, spätere Rentenerhöhungen sind voll steuerpflichtig.
Ein Beispiel nach dem Tarif von 2026: Du gehst 2051 in Rente und bekommst 1.600 € gesetzliche Rente und 400 € aus dem Rürup-Vertrag im Monat. Von der Rürup-Rente sind dann 96,5 % steuerpflichtig. Sie erhöht deine Einkommensteuer um rund 1.096 € im Jahr, das sind 23 % der Rürup-Rente. Gerechnet ohne Kirchensteuer, mit den Kranken- und Pflegebeiträgen der Rentner auf die gesetzliche Rente. Wie der Tarif in 2051 aussieht, weiß heute niemand, die Rechnung zeigt nur die Größenordnung.
Ob sich die Rürup-Rente rechnet, hängt also vom Steuersatz heute und im Alter ab. Im Berufsleben sparst du mit dem Grenzsteuersatz, im Alter zahlst du meist einen niedrigeren Satz, weil das Einkommen sinkt und der Grundfreibetrag greift. Wer im Alter hohe andere Einkünfte hat, etwa Mieten, profitiert weniger. Die Steuer auf deine ganze Rente rechnet der Rentenbesteuerungs-Rechner.
Für wen sich Rürup lohnt und für wen nicht
Rürup passt, wenn dein Steuersatz heute deutlich über dem liegt, den du im Alter erwartest, und du das Geld bis zur Rente sicher nicht brauchst. Am meisten bringt die Rürup-Rente Selbstständigen ohne Pflichtversicherung mit gutem Gewinn: Sie brauchen ohnehin eine Basisversorgung, haben den vollen Höchstbetrag und sind mit dem Vertrag vor Gläubigern geschützt (§ 851c ZPO). Gute Gelegenheiten sind auch Jahre mit Sondereinnahmen wie einer Abfindung oder einem Firmenverkauf.
Bei kleinem Einkommen passt sie oft nicht. Bei 25.000 € zu versteuerndem Einkommen kommen von 6.000 € Beitrag nur 1.525 € zurück, im Alter zahlst du auf die Rente womöglich einen ähnlichen Satz. Wer flexibel bleiben will, fährt mit einem ETF-Sparplan besser: An den Rürup-Vertrag kommst du vor 62 nicht heran, kündigen kannst du nicht, und stirbst du früh, bekommen Erben ohne Hinterbliebenenschutz nichts. Bei teuren Verträgen frisst der Kostenunterschied über die Jahre einen großen Teil der Steuerersparnis.
Kosten, Rentenfaktor und Vertragswahl
Die Steuerersparnis ist sicher, die Rendite des Vertrags nicht. Deshalb zählen die Kosten. Jeder Anbieter muss dir vor dem Abschluss ein individuelles Produktinformationsblatt geben, in dem alle Kosten einzeln aufgeführt sind. Kosten, die dort fehlen, schuldest du nicht (§ 7 Abs. 1 Satz 2 Nr. 9 AltZertG).
So stark wirken laufende Kosten bei 6.000 € im Jahr über 30 Jahre und 5 % Rendite vor Kosten, eingezahlt sind 180.000 €:
| Kosten im Jahr | Kapital zum Rentenbeginn | weniger als mit 0,5 % |
|---|---|---|
| 0,5 % | 366.042 € | – |
| 1 % | 336.510 € | 29.533 € |
| 1,5 % | 309.736 € | 56.306 € |
| 2 % | 285.452 € | 80.590 € |
Modellrechnung mit gleichbleibender Rendite und Zahlung am Jahresende, keine Prognose.
Verträge ohne Provision gegen ein Honorar für die Beratung können günstiger sein, auch wenn das Honorar erst einmal auffällt. Achte außerdem auf den Rentenfaktor: Er sagt, wie viel Monatsrente du je 10.000 € Kapital bekommst. Bei einem Faktor von 25 sind das 25 € im Monat, bis die Rente das Kapital wieder ausgezahlt hat, vergehen 400 Monate, gut 33 Jahre. Entscheidend ist der garantierte Faktor, nicht der in Aussicht gestellte.
Berufsunfähigkeit und Hinterbliebene
Ein Rürup-Vertrag darf zusätzlich eine Berufsunfähigkeits- oder Erwerbsminderungsrente und eine Rente für Hinterbliebene absichern (§ 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b Doppelbuchst. aa EStG). Hinterbliebene sind nur der Ehepartner und Kinder, für die du Kindergeld oder einen Kinderfreibetrag bekommst, eine Waisenrente nur so lange, wie das Kind steuerlich als Kind zählt. Die Beiträge dafür sind ebenfalls absetzbar.
Seit 2014 gibt es auch eine reine Basis-Berufsunfähigkeitsversicherung (Doppelbuchst. bb). Sie zahlt eine lebenslange Rente, wenn die Berufsunfähigkeit bis zum 67. Geburtstag eintritt, und ihre Beiträge zählen zum selben Höchstbetrag. Der Nachteil: Im Leistungsfall ist die BU-Rente dann wie eine Rürup-Rente steuerpflichtig. Was ein normaler BU-Schutz kostet, zeigt der BU-Rechner.
Häufige Fragen
Ist die Rürup-Rente vererbbar?
Kann ich mir das Geld auf einmal auszahlen lassen?
Kann ich einen Rürup-Vertrag kündigen?
Kann ich den Anbieter wechseln?
Rürup oder Riester, was ist besser?
Ist die Rürup-Rente vor Pfändung geschützt?
Zahle ich im Alter Krankenversicherung auf die Rürup-Rente?
Wird die Rürup-Rente auf die Grundsicherung im Alter angerechnet?
Lohnt sich Rürup für Angestellte?
Wie setze ich die Beiträge in der Steuererklärung ab?
Quellen
- § 10 EStG: Basisrente (Abs. 1 Nr. 2 b), Zertifizierung und Datenübermittlung (Abs. 2, 2a), Höchstbetrag (Abs. 3) gesetze-im-internet.de
- § 22 EStG: Besteuerungsanteil der Basisrenten nach dem Jahr des Rentenbeginns gesetze-im-internet.de
- § 11 EStG: Abzug im Jahr der Zahlung gesetze-im-internet.de
- § 34 EStG: Fünftelregelung im Jahr einer Abfindung gesetze-im-internet.de
- § 3 EStG: Nr. 55d: steuerfreie Übertragung auf einen anderen Basisrentenvertrag gesetze-im-internet.de
- SV-Rechengrößenverordnung 2026, § 4: Beitragsbemessungsgrenze der knappschaftlichen Rentenversicherung gesetze-im-internet.de
- Bekanntmachung der Beitragssätze 2026: Beitragssatz der knappschaftlichen Rentenversicherung gesetze-im-internet.de
- § 7 AltZertG: Produktinformationsblatt mit allen Kosten gesetze-im-internet.de
- § 168 VVG: kein Kündigungsrecht bei Basisrentenverträgen gesetze-im-internet.de
- § 851c ZPO: Pfändungsschutz bei der Altersvorsorge gesetze-im-internet.de
- § 82 SGB XII: Freibetrag für zusätzliche Altersvorsorge in der Grundsicherung gesetze-im-internet.de
- § 2 DeckRV: Höchstrechnungszins für klassische Verträge gesetze-im-internet.de
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