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So rechnet der Vorsorge-Rechner
Alle Beträge stehen in Euro von heute. So vergleichst du den Bedarf direkt mit deinem heutigen Netto, auch wenn die Rente erst in 32 Jahren beginnt. Bis 2058 steigen die Preise bei 2 % Inflation um den Faktor 1,88, ein Euro von morgen ist heute also weniger wert.
- Bedarf festlegenEin Anteil deines heutigen Nettos, im Beispiel 80 % von 3.000 €, also 2.400 € im Monat.
- Renten auf heute umrechnenDie Renteninformation rechnet schon ohne künftige Erhöhungen, ihre Zahl gilt ungefähr in heutiger Kaufkraft. Renten aus Standmitteilungen sind Euro beim Rentenbeginn, der Rechner teilt sie durch die Preissteigerung bis dahin.
- Guthaben verteilenETF-Depot, Sparkonto und Verträge ohne Rentenangabe wachsen mit der angenommenen Rendite bis zum Rentenbeginn. Danach verteilt der Rechner sie gleichmäßig bis zum Planungsalter, die Entnahme steigt mit der Inflation. Ein Versicherer zahlt dagegen lebenslang und rechnet dafür mit eigenen Faktoren, seine Rente kann niedriger ausfallen.
- AbzügeKranken- und Pflegeversicherung, Einkommensteuer auf die Renten, Abgeltungsteuer auf die Erträge. Was bleibt, ist dein Netto im Alter.
Vorsorgelücke = Bedarf − Netto aus allen Bausteinen
| Schritt | Formel |
|---|---|
| Monatszins | q = (1 + Rendite)^(1/12) − 1 |
| Guthaben zum Rentenbeginn | K = Guthaben × (1 + q)^n + Rate × ((1 + q)^n − 1) ÷ q, n = Monate bis zur Rente |
| In Euro von heute | K heute = K ÷ (1 + Inflation)^Jahre |
| Entnahme im Monat | E = K heute × r ÷ ((1 − (1 + r)^(−m)) × (1 + r)), r = Monatszins nach Inflation, m = Monate bis zum Planungsalter |
Rate am Monatsende, Entnahme am Monatsanfang. Steuern auf Erträge zieht der Rechner danach von der Entnahme ab.
Im Beispiel bringen alle Bausteine netto 1.914 €, es fehlen 486 €. Um das zu schließen, rechnet der Rechner die zusätzliche Sparrate im ETF-Sparplan aus, die bis zum Rentenbeginn gleich bleibt: 233 € im Monat, die Steuer auf die späteren Erträge schon eingerechnet. Oder einmalig 46.278 €, heute angelegt.
| Wert | 2026 | Grundlage |
|---|---|---|
| Aktueller Rentenwert seit 1. Juli 2026 | 42,52 € | § 1 RWBestV 2026 |
| Vorläufiges Durchschnittsentgelt 2026, ergibt einen Entgeltpunkt | 51.944 € | Anlage 1 SGB VI |
| Steuerpflichtiger Anteil der Rente bei Beginn 2026 | 84 % | § 22 Nr. 1 EStG |
| Dein Krankenkassenbeitrag auf die gesetzliche Rente | 8,75 % | §§ 247, 249a SGB V |
| Pflegebeitrag auf die Rente, mit Kindern | 3,6 % | §§ 55, 59 SGB XI |
| Pflegebeitrag auf die Rente, kinderlos | 4,2 % | § 55 Abs. 3 SGB XI |
| Freibetrag Betriebsrente in der Krankenversicherung | 197,75 € | § 226 Abs. 2 SGB V |
| Werbungskosten-Pauschbetrag für Renten | 102 € | § 9a Satz 1 Nr. 3 EStG |
| Grundfreibetrag | 12.348 € | § 32a EStG |
| Sparer-Pauschbetrag | 1.000 € | § 20 Abs. 9 EStG |
| Ertragsanteil private Rente bei Beginn mit 67 | 17 % | § 22 Nr. 1 EStG |
Werte 2026, mit denen der Rechner arbeitet. Kranken- und Pflegeversicherung gelten für Pflichtmitglieder der Krankenversicherung der Rentner mit durchschnittlichem Zusatzbeitrag.
Nicht abgebildet sind Kirchensteuer, die gemeinsame Veranlagung von Paaren, freiwillig und privat Versicherte, die Vorabpauschale im Depot und die jährliche Steuer auf Zinsen, die der Rechner erst bei der Entnahme ansetzt. Gehst du vor der Regelaltersgrenze in Rente, zieht der Rechner den Abschlag ab. Dass dir dann auch Beitragsjahre fehlen, die die Hochrechnung noch enthält, kann er nicht wissen.
Die Rente in der Mitteilung deiner Betriebsrente, deines Riester- oder Rürup-Vertrags ist ein Betrag zum Rentenbeginn. 300 € im Jahr 2058 entsprechen bei 2 % Inflation heute nur 159 €. Trägst du die Zahl in den Rechner ein, rechnet er sie um.
Inflation, Rendite, Lebensdauer: die drei Annahmen
Drei Zahlen kennt heute niemand: wie stark die Preise steigen, was das Geld bringt und wie alt du wirst. Der Rechner startet mit begründeten Werten, du kannst jeden ändern.
Inflation: 2 %, das Ziel der Europäischen Zentralbank für die mittlere Sicht. Die Wirklichkeit weicht davon ab: Von 2020 bis 2025 stiegen die Verbraucherpreise in Deutschland um 21,9 %, im Schnitt um 4 % im Jahr. Die gesetzliche Rente trifft das weniger, weil sie in der Regel mit den Löhnen steigt. Guthaben und Renten aus Verträgen, die in Euro festgelegt sind, verlieren dagegen voll an Kaufkraft.
Rendite: Für den ETF-Sparplan nimmt der Rechner 5 % im Jahr an. Der MSCI World, ein Index großer Unternehmen aus Industrieländern, brachte seit Ende 1987 im Schnitt 9,02 % im Jahr, gerechnet in US-Dollar und vor Kosten. In der Finanzkrise lag er zwischenzeitlich 57,5 % im Minus. Ob sich das wiederholt, weiß niemand. Verträge starten mit der laufenden Verzinsung klassischer Rentenversicherungen, 2026 im Branchenschnitt 2,62 % (Assekurata). Sie gilt für den Sparanteil nach Kosten, auf deinen ganzen Beitrag bezogen bleibt weniger. Das Sparkonto startet mit dem Durchschnittszins für Festgeld über zwei Jahre, 2,72 % im August 2026 laut Bundesbank.
Lebensdauer: Gesetzliche Rente und Versicherungsrenten zahlen lebenslang. Ein Depot ist dagegen irgendwann leer, deshalb verteilt der Rechner das Guthaben bis zu einem Alter, das du festlegst. So lange lebt man im Schnitt nach Rentenbeginn noch:
| Rentenbeginn | Männer | Frauen |
|---|---|---|
| mit 63 | 19,5 Jahrebis 82,5 | 22,8 Jahrebis 85,8 |
| mit 65 | 18 Jahrebis 83 | 21,1 Jahrebis 86,1 |
| mit 67 | 16,5 Jahrebis 83,5 | 19,5 Jahrebis 86,5 |
Durchschnittliche fernere Lebenserwartung laut Sterbetafel 2023/2025 des Statistischen Bundesamts, erschienen am 7. Juli 2026. Sie beschreibt die Sterblichkeit von heute und ist keine Prognose.
Das sind Durchschnitte. Von den 67-Jährigen wird die Hälfte der Männer älter als 84,1 und die Hälfte der Frauen älter als 87,5 Jahre. Das Alter von 90 erreichen 24 % der Männer und 37 % der Frauen. Deshalb plant der Rechner bis 90, du kannst das ändern.
| Annahme | Netto im Alter | Lücke | Sparrate zusätzlich |
|---|---|---|---|
| Startwerte | 1.914 € | 486 € | 233 € |
| Inflation 1 % | 2.189 € | 211 € | 67 € |
| Inflation 3 % | 1.725 € | 675 € | 489 € |
| ETF-Rendite 3 % | 1.727 € | 673 € | 549 € |
| ETF-Rendite 7 % | 2.267 € | 133 € | 37 € |
| Geld reicht bis 85 | 2.034 € | 366 € | 145 € |
| Geld reicht bis 95 | 1.837 € | 563 € | 309 € |
Beispiel mit den Startwerten des Rechners: 35 Jahre, Rente mit 67, 3.000 € Netto, 1.600 € gesetzliche Rente, Betriebsrente, ETF-Sparplan und Sparkonto. Jeweils nur eine Annahme geändert.
Steuer und Krankenkasse je Baustein
Brutto ist nicht netto, und jeder Baustein wird anders behandelt. Für Pflichtmitglieder der Krankenversicherung der Rentner gilt:
| Baustein | Steuer im Alter | Kranken- und Pflegeversicherung |
|---|---|---|
| Gesetzliche Rente | Besteuerungsanteil nach Rentenbeginn, 84 % bei Beginn 2026, ab 2058 voll | halber Beitrag plus voller Pflegebeitrag |
| Betriebsrente | voll (§ 22 Nr. 5 EStG), bei Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds | voller Beitrag auf den Teil über 197,75 €, Pflege auf alles, sobald die Rente darüber liegt |
| Riester-Rente | voll (§ 22 Nr. 5 EStG) | keine |
| Rürup-Rente | wie die gesetzliche Rente | keine |
| Private Rentenversicherung | nur der Ertragsanteil, bei Beginn mit 67 17 % | keine |
| ETF-Depot | Abgeltungsteuer auf den Gewinnanteil, bei Aktienfonds 30 % davon frei, 1.000 € Pauschbetrag im Jahr | keine |
| Sparkonto | Abgeltungsteuer auf Zinsen über dem Pauschbetrag | keine |
| Eigene Wohnung | keine auf die gesparte Miete | keine |
In der Krankenversicherung der Rentner zählen nur die gesetzliche Rente, Versorgungsbezüge wie die Betriebsrente und Arbeitseinkommen (§ 237 SGB V). Riester-Leistungen nimmt § 229 SGB V ausdrücklich aus.
Wie sich das zusammen auswirkt: vier Renten, Beginn in diesem Jahr, alleinstehend, mit Kindern.
- Gesetzliche Rente
- 1.400,00 €
- Betriebsrente
- 300,00 €
- Riester-Rente
- 150,00 €
- Rürup-Rente
- 150,00 €
- = brutto
- 2.000,00 €
- − Krankenversicherung, 8,75 % der gesetzlichen Rente
- −122,50 €
- − Krankenversicherung, 17,5 % der Betriebsrente über 197,75 €
- −17,89 €
- − Pflegeversicherung, 3,6 % auf beide
- −61,20 €
- − Einkommensteuer, 1.039 € im Jahr
- −86,58 €
- Netto im Monat
- 1.711,83 €
Auf Riester und Rürup fallen keine Beiträge an. Steuerpflichtig sind 84 % der gesetzlichen und der Rürup-Rente, Betriebsrente und Riester voll, zusammen 21.024 € im Jahr. Für Betriebsrente und Riester gibt es den Altersentlastungsbetrag, für Jahrgang 1959 13,6 %, höchstens 646 € im Jahr, hier 646 € (§ 24a EStG). Er wird mit jedem Jahrgang kleiner, wer 2057 oder später 64 wird, bekommt keinen mehr. Nach Pauschbeträgen, diesem Betrag und den eigenen Beiträgen bleiben 17.820 € zu versteuern. Insgesamt gehen 14 % der Bruttorenten ab.
Pflichtmitglied in der Krankenversicherung der Rentner wirst du, wenn du in der zweiten Hälfte deines Erwerbslebens mindestens 90 % der Zeit gesetzlich versichert warst (§ 5 Abs. 1 Nr. 11 SGB V). Familienversicherung zählt mit, für jedes Kind werden 3 Jahre angerechnet. Wer die Zeit nicht erfüllt, bleibt in der Regel als freiwilliges Mitglied in seiner Kasse und zahlt auf alle Einnahmen, auch auf Mieten, Zinsen und private Renten. Mit 1.400 € Rente, 300 € Betriebsrente und 500 € Einkünften aus Vermietung sind das 338,70 € im Monat nach dem Zuschuss der Rentenversicherung, als Pflichtmitglied 201,59 €. Ob du die Zeit erfüllst, prüft der KVdR-Rechner.
Drei Beispiele
Drei Ausgangslagen mit angenommenen Zahlen, gerechnet mit dem Rechner und seinen Startannahmen: 2 % Inflation, 5 % ETF-Rendite, Geld bis 90, Rente mit 67, Bedarf 80 % vom Netto.
- Mit 30: 1.250 € gesetzliche Rente laut Renteninformation, 2.000 € im ETF-Depot plus 100 € Sparrate im Monat, 3.000 € auf dem Sparkonto.
- Mit 45: 1.900 € gesetzliche Rente, laut Mitteilungen 280 € Betriebsrente und 140 € Riester-Rente, 30.000 € im ETF-Depot plus 250 € im Monat, 10.000 € Sparguthaben. Die Wohnung ist zum Rentenbeginn abbezahlt, das spart 700 € Kaltmiete.
- Mit 55: 1.500 € gesetzliche Rente, neuer Rürup-Vertrag mit 300 € im Monat, 15.000 € im ETF-Depot plus 200 € im Monat, 25.000 € Sparguthaben.
| Im Monat, Euro von heute | Mit 30 | Mit 45 | Mit 55 |
|---|---|---|---|
| Netto heute | 2.600 € | 3.600 € | 3.200 € |
| Bedarf im Alter | 2.080 € | 2.880 € | 2.560 € |
| Alle Bausteine brutto | 1.591 € | 3.578 € | 2.019 € |
| Beiträge und Steuern | −192 € | −478 € | −250 € |
| Netto im Alter | 1.400 € | 3.100 € | 1.769 € |
| Ergebnis | 680 € Lücke | 220 € übrig | 791 € Lücke |
| Sparrate zusätzlich | 268 € | keine | 1.159 € |
Rentenbeginn 2063, 2048 und 2038. Sparrate: zusätzlich im ETF-Sparplan bis zum Rentenbeginn, gleichbleibend, nach Steuern.
Mit 30 ist die Lücke noch groß, aber die Zeit arbeitet mit: 268 € im Monat reichen. Mit 45 decken die abbezahlte Wohnung und die Verträge den Bedarf. Die 280 € Betriebsrente aus der Mitteilung sind im Jahr 2048 allerdings nur 181 € von heute wert. Mit 55 bleiben 12 Jahre, die Sparrate liegt deshalb bei 1.159 €. Einmalig heute angelegt wären es 128.825 €.
So schließt du die Lücke
Der wichtigste Hebel ist die Zeit. Dasselbe Beispiel, nur mit anderem Alter heute:
| Alter heute | Jahre bis zur Rente | Lücke | Sparrate zusätzlich | oder einmalig |
|---|---|---|---|---|
| 25 Jahre | 42 | 285 € | 94 € | 20.512 € |
| 35 Jahre | 32 | 486 € | 233 € | 46.278 € |
| 45 Jahre | 22 | 634 € | 478 € | 79.282 € |
| 55 Jahre | 12 | 763 € | 1.117 € | 124.173 € |
Startwerte des Rechners, nur das Alter geändert, auch Guthaben und Sparraten gleich. Die Lücke wächst, weil weniger Jahre bleiben, in denen Depot und Betriebsrente wachsen.
- Später in Rente: Nach der Regelaltersgrenze bringt jeder Monat 0,5 % mehr Rente, ein Jahr also 6 %; jeder Monat davor kostet 0,3 % (§ 77 SGB VI). Im Beispiel sinkt die Lücke mit Rente ab 68 auf 384 €, ab 70 auf 169 €. Arbeitest du als Arbeitnehmer nach der Regelaltersgrenze weiter, bleiben seit 2026 bis 24.000 € Lohn im Jahr steuerfrei, wenn der Arbeitgeber dafür Rentenbeiträge zahlt (Aktivrente, § 3 Nr. 21 EStG).
- Weniger brauchen: Mit 70 % statt 80 % Bedarf sinkt die Lücke im Beispiel auf 186 €. Das klappt, wenn im Alter wirklich Kosten wegfallen, etwa eine Miete oder ein Kredit.
- Mit Förderung sparen: In die Betriebsrente fließen bis 8.112 € im Jahr steuerfrei. Wandelst du Gehalt um und spart der Arbeitgeber dadurch Sozialbeiträge, muss er 15 % dazugeben (§ 1a Abs. 1a BetrAVG). Riester bringt 175 € Grundzulage und 300 € je Kind ab Geburtsjahr 2008, ab 2027 gilt für neue Verträge ein neues Recht. Rürup-Beiträge setzt du ab, zusammen mit deinen Beiträgen zur gesetzlichen Rente samt Arbeitgeberanteil bis 30.826 € im Jahr (§ 10 Abs. 3 EStG). Die Details stehen im Riester-Rechner und im Rürup-Rechner.
- Selbst anlegen: Ein ETF-Sparplan ist flexibel und jederzeit verfügbar, schwankt aber stark. Wie viel ein Plan in 20 oder 30 Jahren ergibt, zeigt der ETF-Sparplan-Rechner.
Wo du die Zahlen findest
Für den Rechner brauchst du ein paar Papiere, die meisten kommen einmal im Jahr von selbst.
| Baustein | Unterlage | Was du einträgst |
|---|---|---|
| Gesetzliche Rente | Renteninformation, jedes Jahr ab 27 mit mindestens fünf Beitragsjahren; ab 55 alle drei Jahre die Rentenauskunft (§ 109 SGB VI) | die Hochrechnung der Regelaltersrente |
| Betriebsrente | Mitteilung des Arbeitgebers oder des Versorgungsträgers | Rente im Monat, sonst Guthaben und Beitrag |
| Riester, Rürup, private Rente | jährliche Standmitteilung des Anbieters | garantierte oder erwartete Rente im Monat |
| ETF, Sparkonto | Depot- und Kontoauszug | Wert heute und Sparrate |
Fehlen in der Renteninformation Zeiten, etwa Ausbildung, Kindererziehung oder ein Job im Ausland, stellst du einen Antrag auf Kontenklärung bei der Deutschen Rentenversicherung (Formular V0100, auch online). Fehlende Zeiten können die Rente erhöhen, ohne dass du etwas einzahlst. Die Hochrechnung solltest du jedes Jahr neu eintragen, wenn die nächste Renteninformation kommt.
Unter rentenuebersicht.de zeigt die Deutsche Rentenversicherung gesetzliche Rente und angebundene Verträge zusammen, mit garantierten und erwarteten Werten aus den Standmitteilungen (§ 5 Rentenübersichtsgesetz). Du brauchst den Personalausweis mit Online-Funktion und deine Steuer-ID. Nicht alle machen mit: Direktzusagen des Arbeitgebers, berufsständische Versorgungswerke und die Beamtenversorgung müssen sich nicht anbinden.
Häufige Fragen
Wie viel Prozent meines Nettos brauche ich im Alter?
Wie verlässlich ist die Hochrechnung in der Renteninformation?
Kann die gesetzliche Rente sinken?
Warum rechnet der Rechner mit Steuer auf die ganze Rente?
Gilt die 4-Prozent-Regel auch in Deutschland?
Kann ich mir Riester, Rürup oder die Betriebsrente auf einmal auszahlen lassen?
Rürup oder ETF-Sparplan: was bringt mehr?
Wir sind zu zweit. Wie rechnen wir als Paar?
Ich erwarte eine Erbschaft. Soll ich sie einrechnen?
Zählt meine abbezahlte Wohnung als Altersvorsorge?
Quellen
- § 22 EStG: Besteuerungsanteil, Ertragsanteil, Betriebsrente und Riester (Nr. 5) gesetze-im-internet.de
- § 77 SGB VI: Zugangsfaktor: Abschlag und Zuschlag gesetze-im-internet.de
- § 109 SGB VI: Renteninformation ab 27, Rentenauskunft ab 55 gesetze-im-internet.de
- § 68a SGB VI: Schutzklausel: der Rentenwert sinkt nicht gesetze-im-internet.de
- § 229 SGB V: Beiträge auf Betriebsrenten, Riester ausgenommen gesetze-im-internet.de
- Rentenübersichtsgesetz: Digitale Rentenübersicht, Inhalte nach § 5 gesetze-im-internet.de
- Destatis: Pressemitteilung Nr. 236 vom 7. Juli 2026: Lebenserwartung, Sterbetafel 2023/2025 destatis.de
- EZB: Preisstabilität: Inflationsziel 2 % auf mittlere Sicht ecb.europa.eu
- MSCI World Index: Factsheet, Stand 30. September 2026 msci.com
- Assekurata: Marktstudie Überschussbeteiligungen 2026: laufende Verzinsung klassischer Rentenversicherungen assekurata-rating.de
- Pfau: An International Perspective on Safe Withdrawal Rates (2010): 4-Prozent-Regel in 17 Ländern financialplanningassociation.org